Nach dem tödlichen Verkehrsunfall in den frühen Morgenstunden auf der A9 bei Allershausen, wurde gestern Nachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut im rechtsmedizinischen Institut in München die gerichtsmedizinische Untersuchung des ums Leben gekommenen 35-jährigen Unfallopfers durchgeführt. Der aus dem Landkreis Freising stammende Mann war an den Folgen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas verstorben.

Auf Grund des Obduktionsergebnisses und der Situation am Unfallort gehen die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Freising davon aus, dass der Mann mit einem vorbeifahrenden Fahrzeug in Berührung kam und dadurch tödlich verletzt wurde.

Ein abgestellter Pkw mit eingeschalteter Warnblinkanlage, der unweit des Fundortes des Leichnams festgestellt wurde, ist dem Getöteten zuzuordnen. Die genaueren Umstände warum der Pkw durch den 35-Jährigen dort abgestellt wurde, sind gegenwärtig Teil der Ermittlungen.

Bisher haben sich bereits zahlreiche Verkehrsteilnehmer gemeldet, die heute Morgen die Unfallstelle passierten. Trotzdem bittet die Verkehrspolizei Freising in diesem Zusammenhang um Hinweise. Personen die sachdienliche Angaben zum Unfallhergang machen können, beziehungsweise Beobachtungen auf der A9 kurz nach der Anschlussstelle Allershausen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Freising unter Tel. 08161/952-111 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.