Baerbock kritisiert Bildungspolitik in der Coronakrise

Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat die Bildungspolitik in der Coronakrise scharf kritisiert. „Zu meinem Entsetzen fallen nicht nur die Digitalisierung der Schulen, sondern Bildung, Kinder und Familien in der Pandemie hinten runter“, sagte sie dem Nachrichtenportal T-Online. „Das muss sich radikal ändern.“

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Bearbock bedauert, dass ihre Partei nicht stärker auf die Bildungspolitik einwirken kann. Die Grünen regieren zwar in elf von 16 Bundesländern mit, sie „besetzen aber leider kein einziges Bildungsressort“, sagte Baerbock dem Nachrichtenportal. Die Politik müsse Voraussetzungen dafür schaffen, dass alle Kinder lernen könnten, etwa durch große Räume und Filteranlagen, forderte die Grünen-Chefin.

„Kinder brauchen Kinder ebenso wie ihre Lehrerin“, sagte sie und kritisierte die angeblichen Pläne der Bundesregierung beim letzten Bund-Länder-Treffen: „Der Vorschlag aus dem Kanzleramt Anfang der Woche, pauschal Präsenz- und Digitalunterricht im Wechsel einzuführen, hat all das nicht erfüllt.“