Der oberste Bankenaufseher der Bafin warnt Banken und Sparkassen vor einem unbedachten Einstieg in das Krypto-Geschäft. „Ich sehe das sehr kritisch“, sagte er über die Pläne einiger Institute dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe).

„Institute sollten nur Geschäfte machen, die sie verstehen – und meine Vermutung ist, dass die allermeisten Kreditinstitute sich mit Kryptoassets nicht ausreichend gut auskennen.“ Er warnte zudem, ein solcher Schritte habe „eine fatale Signalwirkung“. Die allermeisten Sparkassen und Banken würden von ihren Kunden als solide und bodenständig wahrgenommen. „Wenn sie den Handel mit Bitcoin anbieten, kann dies in der Öffentlichkeit den Eindruck erwecken, dass Kryptoassets auch stabile Wertanlagen oder sogar durch die Einlagensicherung gedeckt sind“, so Röseler.

Beides sei nicht der Fall. Er forderte Finanzinstitute, die solche Produkte anbieten, dazu auf, diese „zumindest mit ganz dicken Warnhinweisen“ zu versehen.

Foto: Banken-Hochhäuser, über dts Nachrichtenagentur

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