Bankangestellter wirtschaftete insgesamt 183.000 Euro in die eigene Tasche

Bankgeschäfte sind Vertrauenssache. Heute sprach das Amtsgericht Augsburg ein Urteil gegen einen Mann, der wieder einmal einen ganzen Berufsstand in ein schlechtes Licht stellte. 

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Ein Bankangestellter wirtschafte 183.000 Euro an Kundengeldern in die eigene Tasche.

Der angeklagte 62-jährige Mann war im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit bei einer Bank als Kundenbetreuer für die Finanzangelegenheiten der ihm anvertrauten Kunden verantwortlich. Betreut hatte er in seinen Einsatzgeschäftsstellen in Kempten und Augsburg allerdings mehr seine eigenen als die Interessen der Kundschaft. Ihm wurde zur Last gelegt, in einem Zeitraum von knapp zwei Jahren in 33 Fällen Gelder vom  Konto der Geschädigten, sei es durch Überweisung oder sei es durch Barauszahlung in seine eigene Vermögenssphäre gebracht zu haben, wobei es auch zu Überweisungen auf Konten Dritter, die ihm nahe standen, kam.

Die 33 Einzelfälle summieren sich auf einen Gesamtschaden von 183.000,00 €. Der Bankangestellte zeigte sich vor dem Gericht geständig. Er wurde zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt.