Basketballer begeistern in ausverkaufter Arena – Ratiopharm Ulm mit überzeugendem Sieg gegen Braunschweig

Vor ausverkaufter Kulisse schlägt Ratiopharm Ulm die Basketball Löwen Braunschweig mit 90:73 und startet mit einem Sieg ins Jahr 2024.

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Foto: Langer via PM BBU

Ein verspielter Beginn ließ die Zuschauer gleichermaßen raunen und staunen. Zwar gaben die Ulmer kleine Geschmacksproben ihrer spielerischen Raffinesse, doch zeugte die Punkteausbeute auch dank stark agierender Defensivreihen von fehlender Entschlossenheit im ersten Viertel (15:11). Gerade über die beiden Ex-Löwen Karim Jallow und Tommy Klepeisz fanden die Ulmer dann gute Lösungen, konnten aber herausgearbeitete Punktepolster durch nachlässige Verteidigungsarbeit und einige zweite Chancen nicht vielsprechender nutzen (38:32).

Zurück aus der Pause bestätigten die Hausherren das, was sich bereits unmittelbar vor der Halbzeit angedeutet hatte. Resolut im Abschluss krönte ein krachend zum Korb fliegender Jallow den viertelübergreifenden 8:0-Lauf zur ersten zweistelligen Führung (43:32, 21.). Spiel- und durchsetzungsstark durchbrach das Duo Williams-Figueroa im dritten Viertel den Weg durch die Zone und war auch über Fast-Break-Situationen kaum zu stoppen (66:53). Die Traumkombinationen von und mit Trevion Williams verzauberten den Start ins Schlussviertel und brachten die ausverkaufte ratiopharm arena mit Behind-the-Back oder No-Look-Pässen zum Beben bringen (75:55, 32.). Die Ulmer spielten sich in der Folge in einen Rausch und hatten auch in ihren abschlussstarken Youngstern, allen voran Pacome Dadiet (11 Pkt-4/6 FG), gekonnte Abnehmer auf dem Parkett. ratiopharm ulm startet mit einem 90:73-Erfolg über die Basketball Löwen Braunschweig ins Jahr 2024 und fährt den dritten BBL-Sieg infolge ein.

Ulms Head Coach Anton Gavel zeigt sich zufrieden: „Glückwunsch an meine Mannschaft zum Sieg. Ich denke dem, was Jesus gesagt hat, ist wenig hinzuzufügen. Ich glaube, dass wir in der ersten Halbzeit offensiv schlechte Entscheidungen getroffen und auch defensiv zahlreiche Rebound zugelassen haben. Im zweiten Durchgang haben wir uns dort gesteigert und bessere Lösungen gefunden, aus denen wir profitieren konnten. Wir sind froh über den Sieg, da Braunschweig gegen gute Mannschaften bereits starke Leistungen gezeigt hat.“