Die Hochschule Augsburg kann nun mit der Bauplanung des dritten Campus im Prinz-Karl-Viertel beginnen. Der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtages hat in seiner heutigen Sitzung Planungsmitteln für den dritten Campus in Höhe von 500.000 Euro zugestimmt.

„Die Hochschule Augsburg kann mit der Bauplanung des dritten Campus im Prinz-Karl-Viertel beginnen“, erklärt der Augsburger Abgeordnete Johannes Hintersberger, MdL. „Der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtages hat in seiner heutigen Sitzung auf Antrag der CSU Aufnahme von Planungsmitteln für den dritten Campus in Höhe von 500.000 Euro zugestimmt“, so Hintersberger weiter, der als Berichterstatter des Haushaltsausschusses für den Einzelplan „Wissenschaft und Kunst“ selbst den Antrag präsentierte und zur Abstimmung führte.

„Ich freue mich sehr, dass die Einbringung der zusätzlichen Mittel erfolgreich umgesetzt werden konnte, damit die Hochschule Augsburg keine Zeit verliert und die dringend notwendige Planung der Umbaumaßnahmen des ehemaligen JVA-Gebäudes im Augsburger Hochfeld zügig angehen kann“, betont Hintersberger. „Die Bereitstellung weiterer Planungs- und Baumittel muss dann im Nachtragshaushalt 2019 sowie dem nachfolgenden Doppelhaushalt 2021/2022 erfolgen.“

Die Hochschule Augsburg kann durch den dritten Campus den enormen Raumbedarf decken, der durch das Allzeithoch von 6.600 Studierenden entstanden ist. Durch den weiteren Ausbau des neuen Studiengangs für Sozialpädagogik in Augsburg, wird die Studentenzahl sogar noch weiter steigen. Das Gelände der ehemaligen JVA Hochfeld ist als Erweiterungsfläche für die Hochschule dabei ideal. Durch die fußläufige Nähe zum Hauptcampus kann ein modernes Campus-Konzept umgesetzt werden, wie es sowohl von der Hochschulleitung, als auch von den Studierenden bevorzugt wird.

Grafik: Lageplan des Campus 3 der Hochschule Augsburg auf dem Gelände der ehemaligen JVA Hochfeld im Prinz Karl Viertel in der Umsetzung des Büro Gerber Architekten GmbH, Dortmund.