Baustelle auf der A 96 „stoppt“ betrunkenen Pkw-Fahrer

Am frühen Sonntagmorgen ereignete sich gegen 04.00 Uhr auf der A 96 Fahrtrichtung Lindau im Baustellenbereich bei Germering ein Verkehrsunfall.

Symbolbild

Ein Seat mit polnischer Zulassung, besetzt mit insgesamt 3 polnischen Staatsbürgern kam in diesem Baustellenbereich von der Fahrbahn ab und prallte gegen mehrere Warnbaken. Nach dem Unfallgeschehen stiegen die Insassen aus dem Wagen und standen auf der Fahrbahn. Ein hinter dem Fahrzeug fahrender 35jähriger VW-Fahrer erkannte die drei Personen, welche mittlerweile mitten auf der Fahrbahn standen, im letzten Moment und konnte einen Zusammenprall verhindern.

Er konnte auch nahezu allen, teils auf der Fahrbahn stehenden Warnbaken ausweichen. Er stieß jedoch gegen die Baustelleneinrichtung und es entstand ein Sachschaden i.H.v. ca. 1500 Euro.

Umso erstaunter war er, als sich das polnische Fahrzeug wieder in Bewegung setzte, plötzlich in die rechte Betongleitwand krachte und erst dann endgültig unfallbedingt zum Stehen kam.

Zum Unfallzeitpunkt war die A 96 wenig frequentiert, deshalb kam es zu keinen weiteren Unfallfolgen.

Bei der polizeilichen Unfallaufnahme konnte schnell festgestellt werden, dass wohl übermäßiger Alkoholkonsum zum Unfall führte. Alle drei Insassen des Seat waren stark alkoholisiert und verweigerten jegliche Aussage. Zur Feststellung der Fahrereigenschaft wurden durch die eingesetzten Polizeibeamten umfangreiche Ermittlungen eingeleitet, welche noch andauern. Die Staatsanwaltschaft wurde informiert.

Die drei polnischen Fahrzeuginsassen wurden, nach erfolgter Blutentnahme wieder entlassen.

Glücklicherweise wurde bei diesem Verkehrsunfall niemand verletzt, jedoch entstand ein Sachschaden i.H.v. 6000 Euro. Den Fahrer des Seat erwartete nun aufgrund seiner „Alkoholfahrt“ u.a. ein Strafverfahren wg. Gefährdung des Straßenverkehrs.

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