Am Mittwoch wurde der Fraunhofer-Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV zwei Projektbewilligungsbescheide der Bayerischen Forschungsstiftung mit einem maximalen Fördervolumen von ca. 1,28 Millionen Euro übergeben. Beide Forschungsvorhaben, die auf zweieinhalb Jahre und drei gefördert werden, widmen sich dem Thema „Additive Fertigung“, gemeinhin als 3D-Druck bekannt.

2019-03-20-Fraunhofer-–-29 Bayerische Forschungsstiftung untersützt Augsburger Projekte zum 3D-Druck Augsburg Stadt Bildergalerien Campus News Newsletter Wirtschaft 3D-Druck Bayerische Forschungsstiftung Fraunhofer IGCV Uni Ingenieurinformatik Produktionsinformatik Universität Augsburg | Presse Augsburg
Foto: Wolfgang Czech

AutoHybrid – eines dieser beiden Kooperationsprojekte – wird in enger Zusammenarbeit des Fraunhofer IGCV und des Lehrstuhls für Ingenieurinformatik mit Schwerpunkt Produktionsinformatik der Universität Augsburg geleitet.

AutoHybrid steht für „Automatisierte Prozessketten für die Hybridbauweise mittels Laserstrahlschmelzen“. Projektziel ist es, die kombinierte Bauweise aus Laserstrahlschmelzen (engl. Laser Beam Melting – LBM), aus 3D-Druckverfahren also, und konventionellen Fertigungsprozessen wirtschaftlich rentabel zu machen und so als neue Fertigungsmethode industriell zu erschließen.

3D-Druck: höhere Designfreiheit

3D-Druckverfahren ermöglichen im Vergleich zu konventionellen Fertigungstechnologien – etwa zum Fräsen, Gießen oder Umformen – eine höhere Designfreiheit. So können im 3D-Druck auch geometrisch hochkomplexe Strukturen wie zum Beispiel innenliegende Kühlkanäle gefertigt werden. Ein Nachteil ist, dass der hohe Designfreiheitsgrad häufig mit hohen Kosten und einer langen Fertigungsdauer einhergeht.