Bayern verstärkt Maßnahmen zum Hitze- und UV-Schutz der Bürgerinnen und Bürger

Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek verstärkt gemeinsam mit dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), den Gesundheitsämtern und den Gesundheitsregionenplus Maßnahmen zum Hitze- und UV-Schutz der Bürgerinnen und Bürger.Thermometer Gd8C6B4600 1280

Der Minister betonte am Samstag anlässlich der vorausgesagten hohen Temperaturen in München: „Der Klimawandel ist längst keine abstrakte Bedrohung mehr. Wir alle erleben den Klimawandel hautnah beispielsweise durch tage- und wochenlang überdurchschnittlich hohe Temperaturen – mit spürbaren Folgen für unsere Gesundheit. Auch der Schutz vor Hitze und UV-Strahlung wird durch den Klimawandel noch wichtiger. Dabei sind häufig schon kleine Maßnahmen die beste Prävention. Gemeinsam mit den Gesundheitsämtern und den Gesundheitsregionenplus informieren wir die Bürgerinnen und Bürger daher im Laufe des Sommers mit Initiativen vor Ort, wie sie sich am besten schützen können.“

Holetschek fügte hinzu: „Wir setzen bei den Schutzmaßnahmen ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vor Ort und auf lokale Maßnahmen.“ Die geplanten Aktivitäten der Gesundheitsämter und der Gesundheitsregionenplus sind dabei vielfältig. Neben Informationsmaterialien werden dabei unter anderem Trinkflaschen und Sonnencreme verteilt. Im Fokus stehen bei den Aktionen vor allem die besonders schutzbedürftigen Risikogruppen.

Der Minister ergänzte: „Insbesondere für ältere Menschen können Hitzewellen gefährlich sein. Hitzegefährdet sind zudem auch Personen mit Vorerkrankungen sowie Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere und Pflegebedürftige. Klar ist aber: Wenn die Temperaturen über 30 Grad steigen, sollte sich jeder schützen. Das gilt auch für UV-Strahlung. Akut kann UV-Strahlung zu einem Sonnenbrand führen, langfristig aber auch Hautkrebs zur Folge haben.“

Die Sonderbeauftragte für Klimaresilienz und Prävention, Professorin Claudia Traidl-Hoffmann, erläuterte: „Schon kleine Maßnahmen helfen: Achten Sie an heißen Tagen daher darauf, ausreichend zu trinken und sich möglichst an einem kühlen Ort oder im Schatten aufzuhalten. Halten Sie Ihre Wohnung möglichst kühl, indem Sie die Räume insbesondere auf der Sonnenseite verschatten. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, sprechen Sie Ihren Medikamentenplan mit Ihrem behandelndem Arzt bzw. Ihrer behandelnden Ärztin ab.“

Professorin Caroline Herr, Amtsleitung Gesundheit am LGL, fügte hinzu: „Schützen Sie zudem Ihre Gesundheit, indem Sie direkte Sonneneinstrahlung möglichst vermeiden, auf angemessenen Sonnenschutz achten (z. B. Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor, angemessene Kleidung und Kopfbedeckung) und geeignete Sonnenbrillen mit UV-Schutz verwenden.“

Holetschek betonte: „Alle sind aufgerufen, ihre Gesundheit vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Achten Sie nicht nur auf Ihren eigenen Schutz, sondern auch auf Ihre Mitmenschen!“

Weitere Informationen finden Sie unter www.lgl.bayern.de/gesundheit/praevention/sonne_hitze/hitze_sonne_schutz.htm sowie unter  www.stmgp.bayern.de/vorsorge/umwelteinwirkungen/uv-strahlung/ und www.stmgp.bayern.de/vorsorge/umwelteinwirkungen/hitze-gesundheitsschutz-bei-hohen-temperaturen/.