Bayerns Kavallerie | Ministerpräsident Söder stellt neue Polizei-Reitergruppe vor

Der Ausbau der Reiterstaffeln ist für die Staatsregierung ein wichtiger Punkt für die verbesserte Sichtbarkeit der  der Bayerischen Polizei. Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann stellten heute die neue Reitergruppe in Nürnberg vor: Mehr Sicherheit, höhere Polizeipräsenz und besseres Sicherheitsgefühl der Bevölkerung sind das Ziel der neuen Einheit. Bayernweit 100 Polizeipferde sind geplant, davon 35 in Nürnberg.

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Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Innenminister Joachim Herrmann und Staatssekretär Gerhard Eck stellen die ersten Polizeipferde der neuen mittelfränkischen Polizeireitergruppe vor. Die Zahl der Polizeipferde wird bayernweit mehr als verdoppelt. Foto:
PP Mittelfranken

Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann haben heute in einer Nürnberger Reitanlage zusammen mit dem mittelfränkischen Polizeipräsidenten Roman Fertinger die ersten vier Polizeipferde der neuen mittelfränkischen Polizeireitergruppe vorgestellt. Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Mit dem weiteren Ausbau berittener Einheiten erreichen wir mehr Sicherheit im öffentlichen Raum und eine verbesserte Sichtbarkeit der Polizei. Berittene Polizei stärkt das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung deutlich – sie stehen für Respekt, Übersicht und Sympathie. Ich freue mich, dass jetzt auch in Nürnberg Polizistinnen und Polizisten auf Pferden im Einsatz sind.“ Laut Ministerpräsident Söder hat die bereits bestehende Reiterstaffel des Polizeipräsidiums München sowie die Reitergruppe in Rosenheim beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd in den vergangenen Jahren bayernweit ausgezeichnete Arbeit geleistet und sich als ein sehr effektives Einsatzmittel erwiesen. „Daher werden wir in den nächsten Jahren die Zahl der Polizeipferde bayernweit auf 100 mehr als verdoppeln“, kündigte der Ministerpräsident an. „Neben einem objektiven Sicherheitsgewinn wird die höhere Polizeipräsenz durch unsere verstärkten Polizeireiterinnen und Polizeireiter auch das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung weiter verbessern“, ergänzte Innenminister Herrmann.

Nach Herrmanns Worten sollen die Polizeipferde vor allem im Streifendienst beispielsweise in Naherholungsgebieten, bei Fahndungen, Such- und Absperrmaßnahmen im Gelände sowie bei Großveranstaltungen wie Fußballspielen oder Open-Air-Konzerten eingesetzt werden. Für die neuen Polizeireiter des Polizeipräsidiums Mittelfranken sei beispielsweise der Bereich der Wöhrder Wiese, des Pegnitz- und Rednitzgrunds, des Hainbergs, des Tennenloher Forsts, des Volksparks Marienberg und weiterer Naherholungsgebiete vorgesehen. „Um den weiteren Ausbau unserer Polizeireiterinnen und Polizeireiter in Nürnberg und München kümmert sich eine Arbeitsgruppe unter Leitung des im Einsatzgeschäft sehr erfahrenen Leitenden Polizeidirektors Hermann Guth“, erläuterte der Innenminister.