Nach zwei Niederlagen aus den ersten drei Saisonspielen gibt man sich beim FC Augsburg noch entspannt. Doch heute geht es zur form- und spielstarken TSG Hoffenheim.

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Maaßen zeigt sich (noch) entspannt | Foto: Wolfgang Czech

Beim FC Augsburg gibt man sich auch nach zwei Heimniederlagen aus den ersten drei Saisonspielen entspannt. Neu-Bundesligatrainer Maaßen hatte in allen Partien gute Phasen seiner Mannschaft ausgemacht. „Es war soviel Gutes dabei, auch im letzten Spiel.“ und weiter: „Ich finde, dass wir auf einem guten Weg sind, da gehen wir weiter.“ Der Trainer strahlt weiter Lockerheit aus, doch auch er weiß, dass es im Umfeld bei weiteren Niederlagen unruhig werden kann. 

Neues System für den FCA?

Da nach Niklas Dorsch jetzt auch noch mit Felix Uduokhai eine der Korsettstangen seines geplanten Systems länger fehlen wird, muss der er wohl von seinen Vorstellungen abweichen. Da neben Uduokhai auch Oxford nach einer Knie-Op noch einige Zeit fehlen wird, stehen nur noch zwei Innenverteidiger zur Verfügung. Die Viererkette ist nun auch wieder eine Option.

Der dezimierte FCA muss heute mit neuer Idee nach Sinsheim fahren. Mit der TSG Hoffenheim wartet dort eine fußballerisch gute Mannschaft mit starker Offensive. Mit sieben Treffern gelangen bereits zwei Siege aus den ersten drei Spielen. Die Mannschaft von André Breitenreiter ist in einer guten Frühform, zeigt besonders im Spiel nach vorne bereits tollen Fußball. Es ist wichtig, dass wir nach dem Auswärtssieg nachlegen und unsere Qualitäten ausspielen. Das nehmen wir uns vor und wollen wir umsetzen.“, so der aus der Schweiz in die Bundesliga zurückgekehrte Übungsleiter.

In Augsburg setzt man auf die Leverkusen-Erfahrung

In Augsburg sorgt man sich deshalb aber nicht, sieht darin vielleicht sogar die Chance. „Das Spiel, wo wir weniger Ballbesitz hatten, hatten wir gewonnen.“, so Maaßen. Während beim heutigen Gegner in der Offensive schon vieles passt, hatte er in der Defensive oftmals Lücken gelassen, diese gilt es für den FCA zu nützen.

Mit einem aggressiven und druckvollen Zweikampfverhalten, sowie überlegten Zuspielen vor dem gegnerischen Tor ist auch gegen die TSG etwas drin. Wie es gehen kann, hatte man in Leverkusen bewiesen.

Da sich während der Woche auch noch Andre Hahn verletzt abmelden musste, wird sich manche frische Kraft beweisen können und müssen. Zu wünschen ist es dem Team um den erfrischend lockeren Enrico Maaßen, mit einer weiteren Niederlage im Gepäck könnte es vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC auch im Augsburger Umfeld weniger entspannt werden.

Die voraussichtliche Aufstellung

Gikiewicz – Framberger, Gouweleeuw, Bauer – Pedersen, Gruezo, Iago – Rexhbecaj, Maier – Demirovic, Niederlechner