Auch eine bemühte Leistung genügte für die Augsburger Panther gegen die Adler Mannheim nicht. Der AEV musste sich auch dem Süd-Spitzenreiter geschlagen geben.

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Hafenrichter war einer der Augsburger Torschützen | Archivfoto: Wolfgang Czech

Zum Ende der „Südrunde“ mussten die Augsburger Panther heute ausgerechnet zum Spitzenreiter nach Mannheim. Kein guter Zeitpunkt für den AEV, der sich zuletzt nicht nur beim erschreckenden Heimspiel gegen Schwenningen am Donnerstag in schwacher Form präsentierte. Trainer Tray Tuomie stellte für die heutige Aufgabe wieder einmal seine Reihen um. Erstmals agierte so LeBlanc an der Seite von Abbott und Kristo, Keller kehrte für Kickert zwischen die Pfosten zurück.

Ein abwechslungsreicher Auftakt

Hoffnungslos starten die Schwaben in das Duell mit dem Primus aber keineswegs. Die ersten guten Gelegenheiten gehörten den Augsburgern Vivieros und Kharboutli, sie konnten den glänzenden MERC-Keeper Brückmann aber nicht bezwingen. Mannheim wurde aber von Minute zu Minute besser und ging in der 10.Spielminute auch in Führung. Eisenschmid konnte einen Larkin-Schuss noch leicht und damit unhaltbar zum 1:0 abfälschen. Augsburg versteckte sich an diesem Nachmittag aber keineswegs. Nur wenige Augenblicke nach dem Rückstand lief Hafenrichter in eigener Unterzahl auf das Adler-Tor zu und verwandelte zielsicher zum Ausgleich. Der Tabellenführer ließ dies allerdings nicht auf sich setzen und ging seinerseits noch vor der Pause nach einem herrlichen Spielzug durch Akdag erneut in Führung.

Der Spitzenreiter zeigt sich treffsicherer

Nach dem Seitenwechsel ging es lange Zeit nicht mehr so abwechslungsreich wie im ersten Durchgang weiter. Erst in der 31.Spielminute wurde wieder auf dem Eis gejubelt, und wieder waren es die Gastgeber. Rogl hatte im Fallen einen Loibl-Schuss mit der Hand in den eigenen Kasten verlängert. Der zweite Treffer von Akdag knapp zehn Minuten später stellte endgültig die Weichen für den Spielausgang. Die Führung der Mannheimer war zu diesem Zeitpunkt sicher verdient, wenn auch zu hoch. Augsburg hatte hier u.a. durch LeBlanc ebenfalls seine Chancen gehabt.

Jetzt geht es gegen die Nordclubs weiter

Auch wenn es gegen ein so gutes Team wie die Kurpfälzer schier unmöglich ist einen Drei-Tore-Rückstand aufzuholen, die Panther versuchten es dennoch. In Überzahl konnte Stieler nach einem schönen Zuspiel von Haase noch einmal verkürzen (45.). Trotz einer bemühten Schlussoffensive reichte es am Ende aber dennoch nicht. Nach der besten Leistung der letzten Wochen musste man dennoch das letzte Spiel in der Südgruppe mit 2:4 abgeben. Es war die sechste Niederlage in den letzten sieben Spielen für Augsburg. Am kommenden Sonntag geht es in die Einfachrunde gegen die Nordclubs, dann erwartet deren Spitzenreiter Berlin den AEV.

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AEV: Keller, Kickert – Haase, Tölzer, Valentine, Rogl, Viveiros, Bergman, Sezemsky – Sternheimer, Payerl, Holzmann, Kharboutli, LeBlanc, Stieler,  Eisenmenger, Clarke, Miller, Hafenrichter, Kristo, Abbott, McClure

Tore: 1:0 Eisenschmid (Larkin/Huhtala) 10., 1:1 Hafenrichter 13., 2:1 Akdag (Plachta/Smith) 16., 3:1 Loibl (Huhtala/Eisenschmid) 31., 4:1 Akdag (Smith/Wolf) 40., 4:2 Stieler (Haase/Abbott) 45.

Schiedsrichter: Schukies, Kohlmüller | Hurtik, Laguzov Strafzeiten: Mannheim  6  – Augsburg 6

Zuschauer: keine Zuschauer zugelassen