Bericht: Seehofer will sich mit Opfern von Halle und Hanau treffen

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will sich zeitnah mit den Opfern der Anschläge von Hanau und Halle und ihren Angehörigen treffen. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben) unter Berufung auf eigene Informationen. Außerdem plane Seehofer die Einrichtung eines „Unabhängigen Expertenkreis Islamfeindlichkeit“.

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Wenige Tage vor dem Migrationsgipfel am Montag in Berlin reagiere er damit auf eine Forderung der Integrationsbeauftragten Annette Widmann-Mauz (CDU). Seehofer wolle am Montag dazu den Dialog mit den Vertretern der Migrantenorganisationen suchen, berichten die Zeitungen weiter. Der Expertenkreis ist nach den Plänen des Innenministeriums auf mehrere Jahre angelegt.

Er soll Erscheinungsformen von Muslim- und Islamfeindlichkeit analysieren, mit antisemitischen Haltungen vergleichen und am Ende der Bundesregierung Empfehlungen für den Kampf gegen antimuslimischen Hass und islamfeindliche Ausgrenzung abgeben.