Berlins Regierender kündigt „Deutsches Herzzentrum der Charité“ an

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) will auch in der Corona-Pandemie den Ausbau der Stadt zur Medizinmetropole vorantreiben. Laut eines Berichts des „Tagesspiegels“ setzte Müller durch, das renommierte Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) vollständig in die Charité zu integrieren. Demnach sollen beide Häuser „ihre herz-kreislauf-medizinischen Einrichtungen zusammenführen, um ein international führendes Herzzentrum zu etablieren“.

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Ein entsprechendes Schreiben ging laut „Tagesspiegel“ am Donnerstag beim Leitungspersonal von DHZB, Charité und Wissenschaftsverwaltung ein. Die neue Einrichtung soll demnach „Deutsches Herzzentrum der Charité“ (DHZC) heißen, alle Mitarbeiter werden dem Schreiben zufolge weiter beschäftigt. Man bekenne sich zum Aufbau von „Europas modernstem universitären Herzzentrum“, heißt es darin.

Bisherige Versuche der Landesregierungen, das DHZB in die Charité zu integrieren, waren an der Skepsis einzelner Medizinfunktionäre gescheitert.