Berufliche Neuorientierung – weshalb ein Wechsel sorgfältig geplant werden sollte

Im täglichen Leben nimmt die Arbeitsstelle meist den größten Raum ein. Auch in Großstädten wie Augsburg dreht sich oft alles um den Job. Eine unsichere Wirtschaftslage, fehlende Karrierechancen sowie ein ungünstiges Betriebsklima sind Gründe, um einen Jobwechsel in Betracht zu ziehen. 

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Symbolbild

Die häufigsten Gründe für einen Jobwechsel

Während es früher normal war, das ganze Berufsleben im gleichen Unternehmen zu verbringen, ist dies heutzutage eher die Ausnahme. Aufgrund dynamischer wirtschaftlicher Entwicklungen müssen sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer mit häufigen Veränderungen rechnen. Zu den Hauptgründen für einen Arbeitsplatzwechsel zählen jedoch fehlende Weiterentwicklungsmöglichkeiten sowie schlechtes Arbeitsklima. Es gilt mittlerweile als erwiesen, dass ein negatives Betriebsklima die Leistungsfähigkeit mindern und sogar krank machen kann. Dennoch wird häufig erst spät bemerkt, dass der Dauerstress am Arbeitsplatz der Gesundheit schaden kann. Dabei wäre es wichtig, auf Warnzeichen zu achten und im Falle von Überforderung oder Mobbing das Gespräch mit der Personalabteilung zu suchen. Oft können dadurch Konflikte entschärft und Lösungen gefunden werden. Wenn der Job jedoch keinen Spaß mehr macht und keine Aufstiegschancen vorhanden sind, kann ein Jobwechsel die bessere Alternative sein. Grundsätzlich besteht in jeder Lebensphase die Möglichkeit, sich beruflich neu zu orientieren. Häufig machen ältere oder ungelernte Arbeitnehmer*innen die Erfahrung, dass eine neue Jobperspektive nicht so einfach zu finden ist. Dabei gibt es durchaus Chancen, als Quereinsteiger*in in einem anderen Beruf oder einer anderen Branche erfolgreicher zu sein. Häufig sind Arbeitgeber an Persönlichkeiten mit Berufserfahrungen interessiert. Jobs für Quereinsteiger findet man oft im Internet wie etwa bei Jobbörsen oder auf der Website von Unternehmen. In der heutigen Arbeitswelt reichen theoretische Kenntnisse alleine nicht mehr aus, um die ständig steigenden Anforderungen zu meistern. Berufserfahrung und Persönlichkeit sind daher mindestens ebenso wichtig wie Fachkenntnisse. 

Haben Quereinsteiger*innen wirklich Chancen auf dem Arbeitsmarkt?

Als Quereinsteiger*in gilt man, wenn man nicht im erlernten Beruf arbeitet, sondern in ein neues Tätigkeitsfeld und in eine andere Branche wechselt. In Deutschland nimmt die Zahl der Quereinsteiger*innen stetig zu. Die Gründe dafür sind meist befristete Arbeitsverhältnisse, die dazu beitragen, dass sich Arbeitnehmer*innen frühzeitig um einen neuen Job kümmern müssen und sich dabei auch in anderen Bereichen bewerben. Frust oder Mobbing am Arbeitsplatz sowie der Wunsch nach beruflicher Veränderung sind weitere Gründe, um es als Quereinsteiger*in zu versuchen. Generell werden auch branchenfremden Bewerber*innen gute Chancen eingeräumt, denn sie gelten als sehr motiviert und flexibel. Motivation und Flexibilität sind Eigenschaften, auf die es im Bewerbungsprozess ankommt. Beruflicher Erfolg ist nicht nur von Alter, Schulabschluss, Lehre oder Studium abhängig. Oft wird auf Charaktereigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale wie Verantwortungsbewusstsein, Teamgeist und Kommunikationsfähigkeit mindestens ebenso viel Wert gelegt wie auf Arbeitszeugnisse. Außerdem können Selbstbewusstsein, sicheres Auftreten und diplomatisches Verhalten die Chance, den richtigen Job zu finden erheblich erleichtern. Nach einem anstrengenden Arbeitstag sollte aber auch ausreichend Zeit für Erholung und Entspannung zur Verfügung stehen. Oft hilft ein Hobby wie etwa die Astronomie beim Stressabbau. Der Anblick einer totalen Mondfinsternis ist etwas Einzigartiges und lässt negative Gedanken erst gar nicht aufkommen. Auch Wandern, Radfahren und Schwimmen sind Freizeitbeschäftigungen, die beim Abbau von Stress hilfreich sein können.