Betriebsrat und Insolvenzverwalter verständigen sich auf Sozialplan für Beschäftigte der Gersthofer Backbetriebe

Nach konstruktiven Gesprächen zwischen den Verantwortlichen von Serafin und der Gewerkschaft NGG sowie dem Betriebsrat der Gersthofer Backbetriebe wurde eine Lösung erzielt. Der Betriebsrat und der Insolvenzverwalter haben die Sozialplanverhandlungen heute abgeschlossen und der Sozialplan soll nun unverzüglich unterschrieben werden.Gersthofer Backbetriebe

Nach konstruktiven Gesprächen zwischen den Verantwortlichen von Serafin und der Gewerkschaft NGG sowie dem Betriebsrat der Gersthofer Backbetriebe wurde eine Lösung erzielt. Der Betriebsrat und der Insolvenzverwalter haben die Sozialplanverhandlungen heute abgeschlossen und der Sozialplan soll nun unverzüglich unterschrieben werden.

Die Beschäftigten erhalten damit Geld von der Agentur für Arbeit, sobald sich diese arbeitslos melden. Auch eine Vermittlung durch die Agentur für Arbeit kann nun durchgeführt werden. Zudem steht ein Betrag von rund 1 Mio. Euro, den Serafin freiwillig zahlt, für weitere Zahlungen an die Arbeitnehmer zur Verfügung. Das Geld kann vom Treuhänder ausgezahlt werden, sobald nun kurzfristig der Sozialplan unterzeichnet wird. Die Verteilung wird in Abstimmung mit der Agentur für Arbeit und dem Betriebsrat in den nächsten Schritten noch festgelegt. Danach kann die Auszahlung erfolgen.

Heute Vormittag hatten sich die Verantwortlichen des Gesellschafters Serafin mit Ali Erdogan, dem Betriebsratsvorsitzenden der Gersthofer Backbetriebe, und dem KAB-Diözesanpräses und Betriebsseelsorger Georg Steinmetz getroffen.

Serafin-Gründer Philipp Haindl betonte dabei nochmals, dass die finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt 1,5 Mio. Euro freiwillig ist. Der Gesellschafter ist sich seiner Verantwortung bewusst und unterstützt die Beschäftigten mit weiteren Maßnahmen.

So plant Serafin in Abstimmung mit der Agentur für Arbeit ein Weiterbildungs- und Qualifizierungsprogramm aufzusetzen (z.B. Sprachkurse), um insbesondere für Härtefälle die Weitervermittlung in neue Jobs zu erleichtern. Die Details werden noch erarbeitet, da zunächst der genaue Umfang und die Art des Qualifizierungsbedarfs definiert werden muss.

Serafin-Gründer Philipp Haindl sagt: „Hier zählen wir auf die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat, um schnellstmöglich den konkreten Bedarf zu ermitteln und das Programm aufsetzen zu können. Zudem muss auch noch die Abstimmung mit der Agentur für Arbeit erfolgen.“ Philipp Haindl bedankt sich bei Tim Lubecki von der NGG und dem Betriebsrat für den konstruktiven Austausch und die nun gemeinsame gefundene Lösung.

Tim Lubecki von der NGG Schwaben sagt: „Wir bedanken uns bei Philipp Haindl. Mit der Zusage, die Qualifikation von Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen, die Schwierigkeiten haben, einen neuen Job zu finden, wird Herr Haindl seiner sozialen Verantwortung gerecht.“