Am 30. Januar 2025 kam es bei routinemäßigen Wartungsarbeiten in einem Unternehmen in Dietmannsried zu einem Betriebsunfall, bei dem kurzfristig Ammoniak austrat. Ein Mitarbeiter wurde vorsorglich in eine Augenklinik gebracht, konnte jedoch noch am Nachmittag entlassen werden. Elf weitere Mitarbeiter wurden medizinisch untersucht und durften ebenfalls nach Hause gehen.
Schnelle Reaktion und Sicherheit gewährleistet
Das Unternehmen reagierte sofort und stoppte den Austritt des gasförmigen Ammoniaks, sodass keine weitere Gefahr bestand. Am Nachmittag konnte der Betrieb wieder freigegeben und die Produktion wieder aufgenommen werden.
Die Behörden hatten am Vormittag vorsorglich eine Warnung für die Bevölkerung ausgesprochen, da Ammoniak zu Reizungen der Augen und Schleimhäute führen kann. Die Feuerwehr und Gesundheitsbehörden handelten schnell und setzten die Sicherheitsprotokolle konsequent um.
Die Geschäftsführung betont: „Wir haben sofort sämtliche Sicherheitsmaßnahmen entsprechend unserer betriebsinternen Richtlinie umgesetzt, da der Schutz unserer Mitarbeiter oberste Priorität hat. Das Verwaltungsgebäude und die Produktionsstätten wurden evakuiert.“
Untersuchung des Vorfalls und Entschuldigung des Unternehmens
Das Unternehmen kündigte eine gründliche Untersuchung an, um ähnliche Unfälle in Zukunft zu vermeiden. „Die Sicherheit unserer Mitarbeiter und der Anwohner steht an erster Stelle“, so die Geschäftsführung weiter.
Das Unternehmen entschuldigt sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für entstandene Unannehmlichkeiten und bedankt sich bei den Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei für ihr schnelles Eingreifen. Glücklicherweise kam es zu keinen ernsthaften Verletzungen.


