Betrüger erbeuten in Erdweg 40.000 Euro mit falscher Bankmitarbeiter-Masche

Im Landkreis Dachau sind am 5. Februar 2026 vermehrt Callcenterbetrüger aktiv gewesen. Ihr Ziel: Das Vermögen ahnungsloser Bürger. Tragischerweise waren sie in einem Fall in Erdweg erfolgreich und erbeuteten dabei rund 40.000 Euro.

Anruf von falschem Bankmitarbeiter

Gegen Mittag erhielt eine 75-jährige Rentnerin aus Erdweg einen Anruf von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter. Dieser gab vor, dass es Probleme mit Viren auf ihrem Bankkonto gäbe und warnte sie davor, in nächster Zeit Online-Banking zu nutzen. Er versprach, sich später wieder zu melden, um die Angelegenheit zu klären.

Betrüger gibt sich als IT-Spezialist aus

Wenig später klingelte erneut das Telefon der Seniorin. Diesmal stellte sich der Betrüger als angeblicher IT-Spezialist der Bank vor. Er überzeugte die Frau, ihr Erspartes auf vermeintlich sichere Konten einer anderen Bank zu überweisen. Die Überweisungen wurden in mehreren Tranchen durchgeführt.

Schnelle Unterstützung durch Polizei und Präventionstipps

Als der versprochene Rückruf bis zum Abend ausblieb, schöpfte die Rentnerin Verdacht und wandte sich an die Polizei. Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und gibt wichtige Präventionstipps:

  • Seien Sie bei unerwarteten Anrufen misstrauisch.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
  • Beenden Sie das Gespräch im Zweifelsfall und kontaktieren Sie Ihre Bank unter einer bekannten Nummer.
  • Bankmitarbeiter werden niemals nach sensiblen Daten oder Zugangsrechten fragen.
  • Im Zweifelsfall immer die Polizei kontaktieren – im Notfall über die Rufnummer 110.
  • Besprechen Sie solche Vorfälle auch mit Ihren Angehörigen und warnen Sie sie vor Betrugsmaschen.
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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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