Beamte der Bundespolizei haben am vergangenen Dienstag am Flughafen München einen 32-jährigen Deutschen verhaftet, der verdächtigt wird, durch betrügerische Abrechnungen von Corona-Tests einen Schaden in Millionenhöhe verursacht zu haben. Der Mann kam mit einem Flug aus Dubai an, als die Beamten bei der Kontrolle einen Haftbefehl gegen ihn entdeckten. Laut Ermittlungen betrieb der Beschuldigte zwischen Frühjahr 2021 und Mitte 2023 mehrere Teststationen im Raum München. Es wird ihm vorgeworfen, mehr Tests berechnet zu haben, als tatsächlich durchgeführt wurden, wodurch ein Schaden von etwa 1.085.000 Euro entstand. Nach seiner Festnahme wurde er einem Haftrichter vorgeführt und anschließend in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim gebracht.
Die Bundespolizei am Flughafen München, die mit etwa 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die zweitgrößte Flughafendienststelle in Deutschland ist, hat die Aufgabe, den grenzpolizeilichen Schutz des Bundesgebietes zu gewährleisten und grenzüberschreitende Kriminalität zu bekämpfen. Dazu gehören auch die Gefahrenabwehr im Bereich der Bahnanlagen des Bundes und die Sicherheit der Bahnreisenden, sowie Maßnahmen zum Schutz des zivilen Luftverkehrs. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Bundespolizei erhältlich. In Bayern nutzt die Bundespolizei für besondere Anlässe zusätzlich den Kommunikationskanal X.

