Aichach Bankangestellte erkennt Betrugsmasche per WhatsApp

Am 17.08.2022 erhielt eine 72-jährige Frau aus dem nördlichen Landkreis eine WhatsApp-Nachricht von einer ihr unbekannten Handynummer. In dieser Mitteilung gab sich ein bislang unbekannter Täter als die Tochter der Frau aus und bat aufgrund einer finanziellen Notlage um eine Überweisung von über 2.000 Euro. Durch geschickte Kommunikation gelang es dem Unbekannten das Vertrauen der Geschädigten zu gewinnen. Letztlich ging die Frau tatsächlich zu ihrer Bank nach Aichach, um eine Überweisung in Auftrag zu geben. Eine Bankangestellte hinterfragte allerdings den Grund des Geldtransfers, erkannte dadurch die Betrugsmasche und konnte die Überweisung rückabwickeln. Der 72-Jährigen blieb durch das Engagement der Bankmitarbeiterin ein erheblicher finanzieller Schaden erspart.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmals auf die geschilderte Betrugsmasche hin: Falls Sie vergleichbare Geldforderungen über Messenger-Dienste, wie z.B. WhatApp, von angeblichen Familienmitgliedern (oder sonstigen Vertrauenspersonen) erhalten, kontaktieren sie diese umgehend per Telefonanruf. Nur hierdurch können sie gesichert den Wahrheitsgehalt der Nachrichten überprüfen. Überweisen Sie auf keinen Fall Geld ungeprüft an unbekannte Kontakt- bzw. Kontodaten.


 

Landkreis DillingenErneute Betrugsversuche per WhatsApp und falschen Polizeibeamten 

Im Zeitraum vom 17.08.2022 bis zum 18.08.2022 meldeten sich erneut vier Geschädigte aus dem Landkreis Dillingen, die von ihren angeblichen Kindern eine WhatsApp-Mitteilung bekamen, in denen sie um das Begleichen von Rechnungen gebeten wurden. Die angezeigten Nummern waren unbekannt mit dem Verweis darauf, dass die Kinder ihr Handy verloren hätten und daher kein Geld überweisen könnten. In einem Fall wurden 1.250 Euro gefordert, in einem weiteren Fall kam es nicht mehr zur Nennung eines Geldbetrages.

Zudem erhielt eine Seniorin aus Wittislingen am 18.08.2022, gegen 11:00 Uhr, einen Anruf von einer unbekannten Telefonnummer. Die Anruferin gab sich als Tochter aus, die einen schweren Unfall gehabt habe und gab dann das Telefonat an einen angeblichen Polizeibeamten weiter. Dieser forderte nun 56.000 Euro, die von der Wittislingerin bei der Polizei abgegeben werden sollten.

Die Seniorin erkannte den Betrugsversuch und fiel nicht auf die bekannte Masche herein.

Bei einem weiteren Anruf am 18.08.2022, gegen 17:00 Uhr, wurde ein Gundelfinger mit der gleichen Vorgehensweise angerufen. Als der Gundelfinger die Masche erkannte, rief er parallel mit seinem Handy die Polizei an. Nachdem der echte Polizeibeamte per Lautsprecher mit seinem angeblichen Kollegen telefonieren wollte, legte dieser sofort auf. Auch hier entstand kein Vermögensschaden.

Tipps zum Schutz vor Betrug unter www.polizei-beratung.de .

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