Bewertung von Computerspielen – so schreiben Sie eine gute Bewertung

Die Game-Industrie boomt wie nie zuvor. Laut des Verbandes der deutschen Games-Branche wurden im Jahr 2019 rund 3,9 Milliarden Euro für Computer- und Videospiele ausgegeben. Mehr als 42 Prozent der Menschen in Deutschland verbringen ihre Freizeit mit Spielen am Computer oder Handy. 

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Symbolbild

Diese Entwicklung hat auch immer mehr Spiele-Rezensenten hervorgebracht. Wenn Sie Talent zum Schreiben haben und gerne Computerspiele spielen, haben Sie die gute Möglichkeit, sich als Kritiker bei den Spieleanbietern zu bewerben. Wenn Sie sich ein Bild von guten Computerspielen und deren Aufbau machen wollen, besuchen Sie Karamba.com.

Der Trend der Blogger nimmt ebenfalls zu, die ihre Blogs zu allen möglichen Themen ins Netzt stellen. So rücken auch Spielbewertungen immer mehr in den Fokus. Laut einer Umfrage sind in Deutschland 30- bis 39-jährige Internetbenutzer mit 27 Prozent die stärkste Gruppe, die regelmäßig Blogs benutzen.

Welche Regeln sind bei einer Rezension wichtig

Das erste, worauf es ankommt, ist der Zeitpunkt der Veröffentlichung. In der Regel sollte eine Rezension spätestens eine Woche nach Veröffentlichung des Spiels herausgebracht werden. Das bedeutet, dass Sie sich in einem relativ engem Zeitfenster befinden. Da Sie aber das Spiel nicht für hunderte von Stunden durchspielen müssen – es genügen sieben bis zehn Stunden –, ist dies durchaus machbar. 

Während des Spielens sollten sofort Notizen gemacht werden, die dann später verwertet werden. Dazu zählen:

  • Ab welchem Alter ist das Spiel freigegeben.
  • Handelt es sich um ein Browser-Spiel oder muss das Spiel heruntergeladen werden.
  • Um welches Genre handelt es sich: Action, Jump & Run, Rollenspiele, Abenteuer-Spiele etc.
  • Handelt es sich um ein Update, dann sollten die Verbesserungen und neuen Features erwähnt werden.
  • Auf welchem System wird gespielt, wie zum Beispiel PC, PSP oder NDS.

Was erzählt uns die Story des Spiels?

Die Beschreibung des Spielgeschehens ist wichtig und sollte gleich zu Beginn mit festgehalten werden. Worum geht es und was ist das Ziel des Spiels? Welche Aufgaben müssen vom Spieler bewältig werden. 

Hier kommen nun die eigenen Eindrücke zum Tragen. Wie stellt sich die Spielatmosphäre dar? Handelt es sich um eine geheimnisvolle Mission oder geht es um ein lustiges Spiel mit entsprechenden Szenen, Farben und anderen Kommentaren von Figuren, die das Spiel begleiten?

Weitere Features wie Erfüllung von Quests, Zusatzspielen und zusätzliche Gewinne sollten genannt werden. Des Weiteren sind Gilden, denen man beitreten kann, wichtig zu erwähnen. Je abwechslungsreicher ein Spiel ist sowie die Vielfalt an Möglichkeiten zur Entwicklung der eigenen Figur, umso leichter sind diese positiven Merkmale zu beschreiben. Ebenso sollte das Erreichen von Zielen, wie Hürden und Gegner zu eliminieren, mit einfließen.  

Grafik, Sound und Menüführung sind wichtig Bestandteile

Auch wenn Sie normalerweise nicht auf ein bestimmtes Element achten, wie zum Beispiel auf die Musik oder Grafik, ist es wichtig zu erwähnen, was das Spiel in diesen Schlüsselbereichen bietet, da diese für den Leser von großer Bedeutung sein können.

  • Die Grafik ist eines mit der wichtigsten Elemente von Computerspielen. Ist sie abwechslungsreich und realistisch, passt sie zum Spielgeschehen und vor allen Dingen ist sie qualitativ akzeptable. 
  • Wie verhält es sich mit der Musik, Stimmen und Geräuschen. Falls der Sound störend ist und mit der Zeit auf die Nerven geht, können diese Geräusche dann auch abgestellt werden?
  • Mit einer guten Menüführung steht und fällt ein Spiel. Hier sollte besondere Aufmerksamkeit erfolgen. Ist das Spiel klar strukturiert und sind Level überschaubar.  

Die eigene Meinung zum Spiel

Was hat Sie gestört und was ist es Wert zu nennen? Hier kommt nun Ihre eigene persönliche Meinung zum Tragen. Man sollte darauf verzichten, dies zu persönlich hervorzuheben, denn ein Feature kann einen Spieler begeistern und den anderen eher langweilen. Eine Erwähnung ist zwar sinnvoll, sollte aber mehr objektiv genannt werden. Was zählt, ist dem Leser einen Mehrwert zu geben und vor allen Dingen eine professionelle Kritik abzuliefern.  (pm)