Weil er gegen Anordnungen verstoßen, Anweisungen nicht befolgt und stattdessen geschlägert hat, muss sich nun ein 25-jähriger Gambier vor Gericht verantworten.

Der 25-Jährige wollte am Mittwoch das Gelände der Asylunterkunft in der Hohenstaufenstraße, wo er selbst auch untergebracht ist, mit einem Taschenmesser betreten, was allerdings nicht erlaubt ist. Nachdem er von dem Security-Personal darauf hingewiesen wurde, warf er das Messer weg und verließ die Unterkunft zunächst wieder. Als er gegen 19.30 Uhr wieder zurückkehrte und nun einen Rucksack dabei hatte, sollte dieser nach möglichen gefährlichen Gegenständen durchsucht werden. Damit war der Bewohner dann plötzlich nicht mehr einverstanden und fing an, sich dieser Maßnahme heftig zu widersetzten, indem er unvermittelt auf das dreiköpfige Security-Personal einschlug und auch anderweitig körperlich attackierte.

Ein Mitarbeiter wurde dabei schwerer verletzt, u.a. zog er sich neben Bisswunden am Oberkörper und tiefen Kratzern im Gesichtsbereich, auch eine Rippenprellung zu, die anschließend im Krankenhaus behandelt werden musste. Die beiden anderen Mitarbeiter wurden augenscheinlich nur leicht an den Händen verletzt.

Der Gambier wurde anschließend in den Polizeiarrest eingeliefert und wird nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft im Laufe des getrigen Tages dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

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