CSU Schwaben begrüßt geplanten Rücktritt von Horst Seehofer vom Parteivorsitz

Nach Horst Seehofers Erklärung den Parteivorsitz Anfang des Jahres zur Verfügung zu stellen, sieht der Bezirksvorsitzende der CSU Schwaben Markus Ferber, MdEP den Weg frei für einen personellen und thematischen Neuanfang der Partei. „Ich habe großen Respekt vor diesem Schritt und ich danke Horst Seehofer für seinen großen Einsatz für Bayern und auch für Schwaben“, so Markus Ferber.

Foto: Dominik Mesch

Der schwäbische Bezirksvorstand hatte in seiner letzten Sitzung nach dem schlechten Abschneiden bei der Landtagswahl eine schonungslose Analyse und einen umfassenden Neuanfang gefordert.

Dass Horst Seehofer diesen Schritt jetzt von sich aus gehe, ist für die CSU Schwaben die richtige Entscheidung. Auch den Zeitpunkt hält Markus Ferber für richtig. „Die nächsten Herausforderungen für die Partei liegen in Form der Europawahl bereits vor uns und bis dahin muss die Partei sich neu aufgestellt haben. Diesen Prozess wird die CSU Schwaben konstruktiv begleiten“, betont Markus Ferber.

„Klar ist aber auch“, so der CSU Bezirksvorsitzende, „dass Schwaben Horst Seehofer sehr viel zu verdanken hat.“ Als eines der wichtigsten Projekte nannte Markus Ferber, MdEP die Umwandlung der Klinik in Augsburg zur Universitätsklinik. “Ohne den großen Einsatz des damaligen Ministerpräsidenten wäre dieses Projekt nicht umsetzbar gewesen“, so Ferber. Aber auch andere Projekte wie die Übernahme der Staats- und Stadtbibliothek, Verkehrsprojekte wie den Bahnausbau Augsburg-Ulm, die Einrichtung des Technologiezentrums in Augsburg und die Unterstützung des Allgäu-Airports in Memmingen tragen die Handschrift Horst Seehofers. „Hierfür gebührt ihm großer Dank“, betont Markus Ferber.