Bierhoff: Krise zur „Neujustierung“ des Profifußballs nutzen

DFB-Direktor Oliver Bierhoff will, dass die Coronakrise für eine „gemeinsame Neujustierung“ des Profifußballs genutzt wird. „Es wäre deshalb gut und wichtig, dass verschiedene Entscheidungsträger – am besten europaweit – zusammenkommen und darüber diskutieren, welche Leitplanken wir im Fußball setzen müssen, damit wir wieder in die Spur kommen“, sagte er dem „Kicker“. Er habe schon 2017 davor gewarnt, dass das Rad überdreht werde und zu viele Dinge gemacht würden, hinter denen zu wenig Leistung stehe.

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Man habe „gewisse Ausuferungen“ zugelassen, so Bierhoff. Er glaube, dass viele Vereine wegen der aktuellen Krise allein schon aus wirtschaftlichen Zwängen Änderungen vornehmen müssten, „etwa bei Ablösesumme, Gehaltsgefüge oder Beraterhonorar“. Er selbst habe in Italien einen solchen Einbruch erlebt, als viele Schwarzgelder durch staatliche Eingriffe gestrichen worden seien, so der ehemalige Nationalspieler.

„Da ging die Bereinigung sehr schnell.“ Allerdings habe vieles auch wieder Fahrt aufgenommen, als die Krise überstanden war, fügte Bierhoff hinzu.