Bilder und Gedanken | Es „plärrert“ sich ganz anders – Ein Rundgang über den Mini-Plärrer

Bilder und Gedanken von Presse Augsburg-Fotograf Wolfgang Czech

In Corona Zeiten „plärrert“ sich ganz anders. Schon allein das Reinkommen in das geliebte
Volksfest der Augsburger gleicht einem Check-In-Hindernislauf, wie in einem Großflughafen. Durch den bekannten Eingangsbogen „Herzlich Willkommen“ gehts erst einmal scharf rechts gefühlt einen halben Kilometer in Richtung Wertachbrücke zwischen Flatterbändern und Abstandsmarkierungen auf dem Schotter Weg. Dann eine Wende um 180 Grad zurück in Richtung Eingang, vorbei an vielen Tischen mit Schirmen, an denen man der Pflicht oder milder formuliert der Möglichkeit einer personellen Registrierung nachkommen kann. Die Kugelschreiber sind selbstverständlich desinfiziert. Taschen wurden kontrolliert, Aber das geschah ja schon vor Corona Zeiten.

Hat man endlich den Parcours überwunden, kann das besondere Feeling des Augsburger Plärrers annähernd erlebt werden. Annähernd?  Es fehlen die großen Zelte, die laute Livemusik und die Ströme von Bier aus Maßkrügen. Statt dessen, ein paar Bistrotische und
Bierbänke verteilt in großen Abständen auf gekiesten Flächen mit Schutz von Schirmen gegen Sonne und Regen. Absolut im Sinne der Empfehlungen in Corona-Zeiten. Dennoch kann man auch gemütliche Plätzchen finden, wo das typische Plärrer-Gefühl erlebbar ist. Ansonsten jede Menge Fahrgeschäfte und Vergnügungstempel. – Auf einen friedlichen Mini- Herbstplärrer!