Billigen Alkohol teuer bezahlt – Sexskandal mit Lokalprominenz verläuft im Sand

Der frühere Geschäftsführer einer Augsburger Tabledance-Bar musste sich nun vor Gericht verantworten. Er hatte gestohlene Getränke an seine Gäste verkauft.  Im Zuge der Ermittlungen schaffte es das Lokal aber vor allem wegen eines Sexskandals in die Öffentlichkeit.

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Symbolbild

Der 42- jähriger Gastwirt hatte in der Augsburger Innenstadt ein Nachtlokal betrieben. Ende 2013 soll er damit begonnen haben mindestens 200 Flaschen diverser Alkoholika wie Rum der Marke Havana Club, Champagner Moet oder Champagner Veuve Clicquot sowie Bacardi und Wodka angekauft haben. Er erwies sich dabei als besonders geschäftstüchtig. Die Kaufpreise war verdächtig günstig z.B. 20 Euro pro Flasche Champagner, 7 Euro pro Flasche Schnaps/ Rum. Da sein Geschäftspartner einer der führenden Köpfe einer rumänischen Diebesbande war, musste ihm wohl klar sein, dass es sich bei den angebotenen Flaschen nicht um legale Waren handeln konnte. Das es sich wohl um Diebesgut handelte, nahm er in Kauf.

Nun musste er sich vor Gericht verantworten. Die Anklage lautete auf gewerbsmäßige Hehlerei in zwölf Fällen und unerlaubten Besitz von Betäubungsmitteln. Nach einer Verfahrensabsprache war der Angeklagte geständig. Das Augsburger Schöffengericht unter Vorsitz von Richterin Yvonne Möller  verurteilte ihn zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr zehn Monaten, ausgesetzt zur Bewährung.