Biontech und Moderna: Corona-Impfstoffe im Vergleich

Mit der Zulassung des Impfstoffs des US-Herstellers Moderna in der EU sind hierzulande zusammen mit dem Vakzin von Biontech und Pfizer nun zwei Produkte auf dem Markt. Wo haben die Impfstoffe Unterschiede und wo Gemeinsamkeiten?

Beide Impfstoffe haben bisher hohe Grade bei der Wirksamkeit erzielt. Die US-Amerikaner von Moderna hatten Ende November mitgeteilt, dass ihr Impfstoff eine Wirksamkeit von 94,1 Prozent besitze, der Pfizer-Impfstoff zeigte eine fast identische Wirksamkeit von 95 Prozent bei der Verhinderung einer Covid-19-Infektion.

Auch bei der Frage, wie oft geimpft wird, gibt es große Übereinstimmungen. Sowohl der Biontech und Pfizer- als auch der Moderna-Impfstoff erfordern zwei Wirkstoffgaben. Bei Biontech/Pfizer bekommt der Patient im Abstand von drei Wochen jeweils eine Dosis, beim Produkt von Moderna sind zwischen den Spritzen 28 Tage Zeit, also eine Woche mehr. Große Unterschiede gibt es hingegen bei der Lagerung.

Der Impfstoff von Biontech/Pfizer muss bei minus 70 Grad gelagert werden, beim Moderna-Impfstoff muss es mit etwa minus 20 Grad Celcius im Vergleich nicht ganz so kalt sein.