„Bis jetzt war es unser bestes Spiel, seit ich hier Trainer bin.“ | Die Stimmen zum Heimsieg des FC Augsburg gegen Frankfurt

Zum vorläufigen Abschluss des 13. Spieltags in der Fußball-Bundesliga hat der FC Augsburg gegen Eintracht Frankfurt mit 2:1 gewonnen. Lesen Sie hier die Stimmen zum Spiel.

Elvis Rexhbecaj: „Es war ein sehr starkes Spiel von uns, wir sind gut reingekommen und haben auch nach der Pause weitergemacht. Am Ende wurde es zwar trotzdem nochmal ein bisschen knapp, aber wir haben heute im Großen und Ganzen nicht viel zugelassen, deshalb war es am Ende auch ein verdienter Sieg. Wir sind jetzt sechs Spiele in Folge ungeschlagen, den heutigen Abend werden wir erstmal genießen und ab morgen geht der Fokus dann voll in Richtung Bremen!“

Niklas Dorsch: „Ich glaube das war das Kälteste, was ich hier je auf dem Feld erlebt habe. Aber ich kann der Mannschaft nur ein Riesenkompliment machen, dass wir diesen Bedingungen getrotzt haben. Wir haben unter der Woche schon bei diesen Temperaturen trainiert und wussten also, was auf uns zu kommt. Zudem haben wir es geschafft, auch einmal in beiden Halbzeiten zu überzeugen. Natürlich haben die Frankfurter hintenraus noch einmal ihre Qualität gezeigt, aber das haben wir super gelöst. Insbesondere nach dem Anschlusstreffer haben wir noch einmal alles hineingeworfen und stark verteidigt. Jetzt fahren wir mit dem guten Gefühl und der positiven Energie aus sechs ungeschlagenen Spielen in Folge nach Bremen! Ich will mich aber im Namen der Mannschaft auch noch einmal bei allen bedanken, die es heute durch ihren unermüdlichen Einsatz möglich gemacht haben, dass wir spielen konnten.“

Finn Dahmen: „Auch wenn ich gerne zu Null gespielt hätte, am wichtigsten sind die drei Punkte. Ich gewinne lieber 2:1 anstatt 0:0 zu spielen. Es war unglaublich kalt, ich hatte echt Probleme, meine Hände und Füße warmzuhalten. Riesenlob aber an die Platzwarte, der Platz war trotzdem super. Insgesamt war es eine sehr, sehr gute Leistung, sowohl gegen den Ball als auch mit dem Ball. Wir sind der hochverdiente Sieger, mit dem Elfmeter geht das Spiel vermutlich 3:0 aus. Das Gegentor ist sehr unglücklich, ich wollte den Querpass verteidigen und dann liegt der Platz plötzlich im Tor.“

Ermedin Demirović: „Danke an alle Fans, die heute den Weg zu uns ins Stadion gefunden haben. Das Spiel war natürlich schwierig, aber wir haben es von der ersten Minute an super gemacht. Wir sind über die Grenzen gegangen und haben am Ende verdient gewonnen. Man sieht einfach, dass wir eine junge und hungrige Mannschaft haben. Mit der Serie aus sechs ungeschlagenen Spielen in Folge ist das Selbstvertrauen zurückgekommen und es macht derzeit einfach nur Spaß. Wir werden von Spiel zu Spiel besser und haben einen klaren Plan. Ich bin glücklich, dass ich dem Team mit zwei Vorlagen helfen konnte, aber enttäuscht, den Elfmeter verschossen zu haben. Zum Glück war dieser am Ende nicht mehr wichtig.“

Fredrik Jensen: „Als Offensivspieler will ich unserer Mannschaft natürlich immer mit Toren helfen, am Ende zählt aber nur ein Sieg – egal, wer die Tore macht. Bei meinem Tor habe ich nicht lange nachgedacht. Wenn du dann das Netz zappeln siehst, ist es das schönste Gefühl der Welt. Ich war vermutlich auch der Einzige, der sich über das Wetter gefreut hat, es hat sich wie in meiner Heimat angefühlt, kalt und dunkel.“

Jess Thorup (Trainer FC Augsburg): „Zunächst einmal gilt mein Dank allen Mitarbeitern, den Greenkeepern und Fans, die uns geholfen haben, den Trainingsplatz und das Stadion vom Schnee zu befreien. Bis jetzt war es unser bestes Spiel, seit ich hier Trainer bin. Wir haben mutig von hinten rausgespielt und auch das hohe Pressing hat sehr gut funktioniert. Das haben wir in dieser Woche intensiv geübt. Natürlich hatte ich gehofft, dass uns der Elfmeter etwas Ruhe für die Schlussphase bringt, dennoch haben wir verdient gewonnen, worüber ich sehr froh bin. Es läuft im Moment – und wir werden alles dafür tun, dass es so bleibt!“

Dino Toppmöller (Trainer Eintracht Frankfurt): „Glückwunsch an Jess und an den FC Augsburg zum verdienten Sieg. In den ersten zehn Minuten waren wir richtig gut im Spiel, danach waren wir bis zum gehaltenen Elfmeter nicht mehr existent. Augsburg hat uns in allen Belangen den Schneid abgekauft, insbesondere was Zweikampfführung und Mentalität betrifft, und deswegen auch verdient geführt. Nach dem gehaltenen Elfmeter ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft und nach dem Anschlusstreffer haben wir alles versucht, um den Ausgleich zu erzielen. Ganz zum Schluss hatten wir die Riesenchance durch Jessic Ngankam, auch wenn der Ausgleich nach dem Spielverlauf nicht verdient gewesen wäre.“