Die Bischöfliche Missionskommission hat im Jahr 2018 rund 3,34 Mio. Euro für die Unterstützung von 243 Projekten weltweit bewilligt. Damit wurden fast doppelt so viele Projekte unterstützt wie 2017. Die Summe setzt sich aus Mitteln der Abteilung Mission–Entwicklung–Frieden, des Bischöflichen Hilfsfonds Eine Welt und der aktion hoffnung zusammen. Insgesamt wurden 627 Anträge geprüft.

Allein aus dem Bischöflichen Hilfsfonds „Eine Welt“ flossen aus Spenden und Stiftungserträgen 1.068 Mio. Euro in 21 Projekte. Aus dem Etat der Abteilung Weltkirche gingen 1.802 Mio. Euro an 154 Projektpartner. Die aktion hoffnung konnte mit 446.226 Euro aus Verkaufserlösen, Spenden und Drittmitteln Entwicklungsprojekte in 26 Ländern fördern. In einer außerordentlichen Unterstützung des Bistums kamen 400.000 Euro aus Kirchensteuermitteln den Flutopfern in Kerala in Indien zugute. Für die dringend notwendige Versorgung der Bevölkerung sowie den Wiederaufbau stellte der Bischöfliche Hilfsfonds „Eine Welt“ weitere 135.000 Euro bereit.

„Die Verantwortung für die Eine Welt ist eine, die alle Gläubigen betrifft und nicht an schwäbischen Kirchtürmen endet“, stellen Prälat Dr. Bertram Meier, Bischöflicher Beauftragter für weltkirchliche Aufgaben in der Diözese Augsburg, und Anton Stegmair, Leiter der Abteilung Weltkirche dazu fest. Ein Schwerpunkt war und ist nach wie vor der Aufbau zweier Häuser für Straßenkinder im Südsudan. In den Einrichtungen der Salesianer in Wau und Kuajok werden bis zu 800 Straßenkinder betreut. Es gibt Bildungs- und Freizeitaktivitäten, die Kinder bekommen zu essen, sie haben einen Schlafplatz und werden medizinisch versorgt. Als „Jahresprojekt 2019“ unterstützen die Abteilung Weltkirche, die aktion hoffnung und der Bischöfliche Hilfsfonds „Eine Welt“ diese Einrichtungen. Allein die Stiftung trägt mit 550.000 Euro über drei Jahre zum Gelingen des Vorhabens bei.