uni_Hanhoerster_upd „Bleiben oder gehen?“ – Augsburger Wissenschaftspreis geht an Heike Hanhörster Augsburg-Stadt News Augsburg Augsburger Wissenschaftspreis Emigranten Heike Hanhörster Türken | Presse Augsburg
Dr. Heike Hanhörster ist die Preisträgerin des Augsburger Wissenschaftspreises für interkulturelle Studien 2014 für ihre Dissertation „Bleiben oder gehen? Türkeistämmige Eigentümer in Migrantenvierteln“ – Foto: privat

„Türkeistämmige Eigentümer in Migrantenvierteln“ stehen im Zentrum einer Fallstudie der Raumplanerin Heike Hanhörster, für die sie mit dem renommierten Augsburger Preis zur „Interkulturellen Wirklichkeit in Deutschland“ ausgezeichnet wird. Preisverleihung am 24. Juni 2014 im Goldenen Saal der Stadt Augsburg.

AM – Für ihre an der TU Dortmund vorgelegte Dissertation über Türkeistämmige Eigentümer in Migrantenvierteln wird die Raumplanerin Dr. Heike Hanhörster als Hauptpreisträgerin mit dem Augsburger Wissenschaftspreis 2014 für interkulturelle Studien ausgezeichnet. Der Förderpreis geht an die Politikwissenschaftlerin Isabel Collien für ihre Diplomarbeit „Prozesse interkultureller Öffnung – Das Beispiel der öffentlichen Verwaltung in Berlin“.

„Hervorragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern, deren Forschung sich mit der interkulturellen Wirklichkeit in Deutschland und den damit zusammenhängenden Fragen und Herausforderungen auseinandersetzt“, zeichnet der Augsburger Wissenschaftspreis alljährlich aus. 1997 wurde der Preis auf Initiative des Gründers des FILL e.V. und späteren Friedenspreisträgers Helmut Hartmann ins Leben gerufen und im folgenden Jahr von ihm und seiner Frau Marianne gestiftet. Seither wird er jährlich vom „Forum Interkulturelles Leben und Lernen (FILL) e. V.“ gemeinsam mit der Universität und der Stadt Augsburg verliehen, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verstärkt für das Thema „Interkulturelle Wirklichkeit in Deutschland“ zu interessieren.