Anzeige | Gerade bei der Garage oder beim Keller sind viele Menschen unsicher, welcher Bodenbelag hier der geeignetste ist. Denn er soll robust und wasserbeständig sein, eine hohe Abriebfestigkeit aufweisen und dabei auch noch gut aussehen. Im Trend liegen dabei sogenannte 2K-Bodenbeschichtungen auf Epoxid-Kunstharzbasis, die durch Vermischung mit dem passenden Härter und Farbpigmenten zu einem belastbaren und schönen Bodenbelag aushärten. Doch die Durchführung durch einen Fachbetrieb ist meist sehr kostenintensiv. Wir haben deshalb in Zusammenarbeit mit der Firma EPODEX getestet, wie leicht man diesen Belag selbst aufbringen kann, um so viel Geld zu sparen.

Im Shop von EPODEX erhält man alles, was man für eine professionelle Bodenbeschichtung benötigt | Foto: Sebastian Pfister

Vor dem Start

Bevor man sein Do-It-Yourself-Projekt startet, muss man wissen, wie groß die zu bearbeitende Fläche ist. Dann kann man auch schon auf der Webseite der Fa. EPODEX das entsprechende Kilopaket in der Wunschfarbe auswählen und bestellen. Als Richtmaß kann man mit etwa 200-250 Gramm pro Quadratmeter kalkulieren, um zwei Beschichtungen auftragen zu können. Ebenfalls auf der Seite von EPODEX gibt es preiswertes Zubehör zur Verarbeitung. Wir empfehlen hier mindestens zwei breite Schaumwalzen und eine Verlängerungsstange sowie Mischeimer und Farbwanne mit passenden transparenten Einsätzen zur mehrmaligen Verwendung. 

Boden reinigen und grundieren

Bevor man das eigentliche Produkt anwendet, muss der Boden sauber gemacht werden (kehren und saugen) und Unebenheiten wie z.B. fest getrocknete Farbspritzer vom Boden entfernt werden. Wir haben diese auf unserem Estrich mit einer Drahtbürste für den Akkuschrauber schnell und einfach entfernen können. Bei schlechtem Untergrund empfiehlt sich ein kompletter Bodenschliff. Eine Schleifmaschine dafür kann man in der Regel günstig im Baumarkt ausleihen.

Nachdem der Boden komplett sauber und staubfrei ist, sollte er mindestens zweimal mit einem einfachen Tiefgrund aus dem Baumarkt grundiert werden. Ansonsten ist der Boden zu sehr saugend und es wird später wesentlich mehr Material benötigt. Daher unser Tipp: Nicht an der Grundierung sparen!

Die eigentliche Beschichtung

Ist die Grundierung erledigt und der Boden trocken, kann mit der ersten Runde der Beschichtung begonnen werden. Raum-, Material- und Untergrundtemperatur sollten dabei über +15°C liegen.

Wir mischen dazu die 2K Betonfarbe aus den Bestandteilen Harz (A) und Härter (B) zusammen (Verhältnis 5:1) und geben die dazugehörige WB-Pigment-Farbpaste hinzu, um den richtigen Farbton zu erhalten (in unserem Fall silbergrau). Zum Mischen eignet sich ebenfalls ein handelsüblicher Akkuschrauber in Verbindung mit dem Farbrührer aus dem EPODEX-Shop.

Nachdem die Komponenten intensiv vermischt wurden, wird je nach Menge das ganze oder ein Teil des Materials in eine Farbwanne gegossen. In dieser nehmen wir mit der Schaumwalze das Material auf und rollen es mit einer Schichtstärke von 0,2 bis 0,3 Millimeter im Kreuzgang auf den Boden aus. Gerade das „Rollen“ ist hier ganz wichtig, also nicht zu viel Druck auf die Walze geben und immer prüfen, ob sich die Walze auch richtig dreht.

Tipp: Wer auch einen Sockel beschichten möchte, beginnt nach dem Abkleben (z.B. mit Frogtape) zuerst damit (kleiner Pinsel oder schmale Rolle) und zieht das Tape sofort nach dem Streichen wieder ab, um ein Hochziehen des Materials unter das Klebeband durch die Kapillarwirkung zu vermeiden. Nur so erhält man exakte Kanten. 

Das Material sollte je nach Umgebungstemperatur zügig verarbeitet werden, da es bei hohen Temperaturen (30 Grad) bereits nach 30 Minuten beginnt auszuhärten. Im Test hatten wir bei rund 20 Grad Raumtemperatur keine Probleme, wir haben den Eimer aber nach ca. 30 Minuten noch einmal kurz aufgerührt und das Material war noch rund eine Stunde lang nutzbar. Für große Flächen empfiehlt es sich zur Vermeidung von unnötigem Stress aber, erst nur die Hälfte des Materials anzurühren. 

Nach 12-48 Stunden wiederholt man die Schritte, um die zweite und finale Schicht aufzutragen. Dies geht dann leichter von der Hand als bei der ersten Schicht und es wird auch etwas weniger Material benötigt.

20 Stunden nach der zweiten Beschichtung ist der Boden wieder begehbar, bevor er stark belastet oder befahren wird, sollte man aber etwas länger warten.

Und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen: Nach dem Aushärten erscheint der Boden in einem einheitlichen, leicht seidenmatten Finish, sieht gut aus und fühlt sich auch angenehm an. 

Fazit

Die 2K Betonfarbe von EPODEX lässt sich einfach verarbeiten und schafft einen gutaussehenden und belastbaren Boden für viele Jahre.

Angst davor, dies selbst zu machen, braucht man aus unserer Sicht nicht zu haben. Wenn man den Empfehlungen des Herstellers folgt, kann eigentlich nichts schiefgehen und man spart sich die Kosten und die Wartezeit für einen Handwerker.

Und stolz ist man ja auch, wenn man wieder etwas selbst geschafft hat, das man vorher noch nie gemacht hat. So ging es jedenfalls uns.

Und die Kosten für einen 60qm Raum betragen mit Grundierung und Zubehör circa 240 Euro, was einem Quadratmeterpreis von 4 Euro entspricht und damit ein Bruchteil dessen ist, was ein Handwerker dafür verlangen würde oder ein anderer Boden (wie z.B. Fliesen, Laminat oder Vinyl) kosten würde.

Überblick der Rezensionen
Einfache Verarbeitung
Qualität des Produktes
Optik des Endprodukts
Preis-/Leistung
bodenbeschichtung-leicht-gemacht-die-2k-betonfarbe-von-epodex-im-praxistestAnzeige | Gerade bei der Garage oder beim Keller sind viele Menschen unsicher, welcher Bodenbelag hier der geeignetste ist. Denn er soll robust und wasserbeständig sein, eine hohe Abriebfestigkeit aufweisen und dabei auch noch gut aussehen. Im Trend liegen dabei sogenannte 2K-Bodenbeschichtungen auf Epoxid-Kunstharzbasis,...