Im Rahmen des BR-Bayern-Trends wurden Bürgerinnen und Bürger in Bayern wieder zu diversen politischen Themen befragt, darunter auch die Meinung zur möglichen Einführung einer Impfpflicht. Ein Großteil der Befragten sprach sich klar dafür aus.

Nach einer repräsentativen Umfrage des BR-Bayern Trends, wäre eine Maßnahme, auf die sich in Bayern eine Mehrheit einigen könnte, ist die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht für Erwachsene ab 18 Jahren.
Fast zwei Drittel (64 Prozent) sprechen sich für deren Einführung aus, ein Drittel (33 Prozent) ist dagegen. Deutlichen Zuspruch findet eine allgemeine Impfpflicht unter den Anhängern von CSU (80 Prozent), SPD (84 Prozent), Grünen (70 Prozent) und auch der FDP (55 Prozent). In den Reihen der Freien Wähler (50:50 Prozent) halten sich Zustimmung und Ablehnung die Waage. Die AfD-Anhänger sprechen sich überwiegend gegen eine Impfpflicht für Erwachsene aus (24:75 Prozent).
Zugleich steigt die Unterstützung einer Impfpflicht im Freistaat mit dem Alter der Befragten: Während von den unter 40-Jährigen gut die Hälfte (55 Prozent) die Einführung einer Impfpflicht begrüßt, sind es bei den über 65-Jährigen drei Viertel (77 Prozent).
Für die repräsentative Umfrage von infratest dimap im Auftrag des Bayerischen Rundfunks wurden vom 13.-17.1.2022 mit einer zufallsbasierten Telefon- und Online- Erhebung 1171 wahlberechtigte Bayern befragt (764 Telefon- und 407 Online-Interviews). Dabei liegt die Schwankungsbreite bei 2 Prozentpunkten (bei einem Anteilswert von 10 Prozent) bzw. bei 3 Prozentpunkten bei einem Anteilswert von 50 Prozent.


