Brandenburg hält an Beherbergungsverbot fest

Das Land Brandenburg lehnt eine Lockerung des Beherbergungsverbots für Touristen aus Corona-Risikogebieten ab. „Wir verstehen, dass das Beherbergungsverbot für viele eine große Belastung darstellt“, sagte Regierungssprecherin Eva Jobs dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe). „Angesichts der rasant steigenden Zahlen von Neuinfektionen gilt es aber, alles zu tun, um die Verbreitung einzudämmen.“

brandenburg-haelt-an-beherbergungsverbot-fest Brandenburg hält an Beherbergungsverbot fest Politik & Wirtschaft Überregionale Schlagzeilen | Presse AugsburgLandtag Brandenburg, über dts Nachrichtenagentur

Hierzu zähle auch die Reduzierung von Reisetätigkeiten. Die Sprecherin von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) erinnerte zudem daran, dass in Brandenburg ein Beherbergungsverbot bereits seit Ende Juni bestehe. Dieses Vorgehen sei damals zwischen den Bundesländern so vereinbart worden.

„Das Beherbergungsverbot ist aber kein Einreiseverbot“, fügte Jobs hinzu. „Das Bewegen von Berlin nach Brandenburg zur Arbeit, zum Einkaufen und zur Erholung ist weiterhin möglich.“