Brandstiftung im Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren

In der Nacht von Mittwoch, 01.07.2020, auf Donnerstag, 02.07.2020, wurden Polizei und Feuerwehr aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage in das Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren alarmiert.

Symbolbild

Vor Ort stellten die Beamten fest, dass in drei frei zugänglichen Toiletten vorsätzlich Papier und andere kleine Gegenstände in Brand gesetzt wurden. Die Brandherde konnten zum Teil durch das Pflegepersonal und zum anderen Teil durch die Feuerwehr rasch abgelöscht werden, ehe sich der Brand auf wesentliche Gebäudeteile ausbreiten konnte.

Die eingesetzten Streifenbesatzungen nahmen noch vor Ort eine 32-jährige Tatverdächtige vorläufig fest. Sie selbst war nicht im Krankenhaus in Behandlung und wurde im Anschluss zur Überprüfung ihres gesundheitlichen Zustandes in ein Krankenhaus gebracht. Angaben zum Motiv der Tatverdächtigen können derzeit nicht gemacht werden.

Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 1.500 Euro geschätzt, verletzt wurde niemand. Der Krankenhausbetrieb konnte vollumfänglich weiterlaufen.

Die weiteren Ermittlungen zum Brandfall hat das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Kaufbeuren übernommen.

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