Das Brechtfestival präsentiert eine Neuvertonung der „KRIEGSFIBEL“ – Gedichte

„Die Kriegsfibel“ gehört zu den wichtigen Exilwerken Brechts, 1955 in Deutschland im Eulenspiegel Verlag erschienen und seither in vielen Ländern. Im dänischen Exil begann Brecht damit, Zeitungsbilder- und Berichte über die Realität des Krieges sowie der Naziherrschaft zu sammeln und mit Gedichten zu versehen. Einige der Vierzeiler wurden von Hanns Eisler und Paul Dessau vertont. Logo_Brechtfestival_allgemein_gross Das Brechtfestival präsentiert eine Neuvertonung der „KRIEGSFIBEL“ - Gedichte Kunst & Kultur News Brecht Brechtfestival Kriegsfibel | Presse Augsburg

Initiiert durch den Augsburger Pianisten und Musiklehrer Geoffrey Abbott haben fünf Augsburger Komponisten – Richard Heller, Michael Kamm, Wolfgang Lackerschmid, Rhytm Police und Stefan Schulzki –Verse aus der „Kriegsfibel“ neu vertont.

Schauspielerin Rike Schmid liest und das Junge Vokalensemble Schwaben singt die Gedichte, begleitet von Pianist Geoffrey Abbott: Sonntag, 8.2.2015, 11 und 19.30 Uhr in der Brechtbühne.

Die Komponisten:
Wolfgang Lackerschmid, 1956 geboren, studierte an der Musikhochschule Stuttgart. Bekannt wurde er als Virtuose am Vibraphon und als Komponist zahlreicher Jazzkompositionen, die durch Interpretationen namhafter Kollegen wie z.B. Chet Baker weltweit verbreitet wurden. Zudem schrieb er konzertante Werke für unterschiedliche Ensembles, Chöre und Orchester sowie Ballettmusik, Musicals und Bühnenmusik für diverse Theater, außerdem Hörspiele, Filmmusik und Lieder, darunter zwölf Lieder mit Texten von Brecht. 1990 erhielt er den Staatsförderpreis Bayern.

Stefan Schulzki, 1970 geboren, studierte Klavier, Komposition sowie Filmmusik und Sounddesign. Sein Werkverzeichnis umfasst Kammer-,Vokal- und Orchestermusik sowie Musik zu etwa 80 Kurz- und
Langspielfilmen. 2009 erhielt er das Musikstipendium der Landeshauptstadt München und 2011 den Preis für die beste Filmmusik beim Kinofest Lünen.

Michael Kamm, 1978 geboren, war Sänger der erfolgreichen Band Nova International. Seit 2004 arbeitet er vor allem als Komponist und Produzent für Filmmusik, Tonträgerproduktionen und TV. Seit 2011 ist er für die Markenmusik der ING Di Ba verantwortlich, gesungen von der amerikanischen Jazz-Sängerin Melody Gardot.

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Richard Heller, 1954 geboren, studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Seit 1979 ist er Dozent für Musiktheorie und Komposition am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg. Seine Werke wurden weltweit an zahlreichen Theatern und in Rundfunksendungen aufgeführt. Er erhielt viele internationale Preise und Auszeichnungen, darunter der 1. Preis beim Internationalen Kompositionswettbewerb „Eisteddfod 1989“, Roodepoort, Südafrika und der einzige Preis beim
Kompositionswettbewerb des „World Cello Congress III“ in Baltimore, USA.

Rhytm Police ist eine bayerische Indietronic Band. Die beiden Protagonisten Leo Hopfinger und Tom Simonetti hatten 2008 ihr Debüt mit dem Album „turbo bells“. Das Album wurde 2009 zum Album der Woche beim BR-Zündfunk gewählt. Seitdem hat Rhytm Police weit über 100 Konzerte gespielt. Im November 2012 veröffentlichten sie das zweite Album „debaser“ bei dem neu gegründeten Label „In Gute
Hände“.