Frank Magnitz, Landeschef der Bremer AfD, macht Linksradikale für den Angriff verantwortlich, der am Montagabend auf ihn verübt worden war. „Der Anschlag trägt die Handschrift von Linksextremisten“, sagte Magnitz der „Welt“ (Donnerstagsausgabe). „Um einen Raubüberfall handelt es sich definitiv nicht.“ Polizei, über dts Nachrichtenagentur

Der AfD-Politiker hatte zuvor gesagt, dass er einen Raubüberfall nicht ausschließe. Dazu sagte er nun: „Das war nur theoretisch gemeint. Natürlich könnte es sich theoretisch auch um einen Raubüberfall handeln. Ich glaube aber definitiv nicht, dass es so war.“

Darauf angesprochen, dass die Polizei keinen Hinweis auf einen Mordversuch sieht, sagte Magnitz: „Das sind doch juristische Spitzfindigkeiten. Das ist keine Schlägerei gewesen, die aus einem Streit entstanden ist. Ich wurde hinterrücks angegriffen und hätte dabei ums Leben kommen können.“

Deswegen spreche er weiterhin von einem „Mordanschlag“. Magnitz erläuterte auch, wie sich das Foto von seinen Verletzungen verbreitet habe: Er selbst habe seinen Leuten „diesen Tathergang geschildert und sie aufgefordert, sofort eine Pressemitteilung mit einem Foto von meinen Verletzungen rauszugeben“. Der AfD-Politiker sagte: „Es war mir wichtig zu zeigen, wie brutal die Realität ist.“ Seine Erfahrung zeige, dass Angriffe auf Politiker oder Einrichtungen der AfD medial „kaum Widerhall“ fänden.

„Mit dem spektakulären Bild wollte ich sicherstellen, dass uns Aufmerksamkeit zuteil wird.“