Die Bereitschaft Dinkelscherben/Zusmarshausen feiert ihr 90jähriges Bestehen und ehrt ihre langjährigen und verdienten Mitglieder und deren Verdienste für das Rote Kreuz. Der Katastrophenschutz wird um die Schnelleinsatzgruppe „Mobiles Testen“ erweitert.

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vl.n.r. Jürgen Käsmayr, MdL Harald Güller, Christian Weldishofer, Wilfried Günther, Bernd Müller-Oppenländer, Anna Schorer, Florian Zott, Larissa Ischwang, Peter Rückert, Sigrid Branner, Jakob Stadler, Thomas Müller, Hubert Kraus, Markus Beck, Peter Kraus, Reinhard Pentz, Hans Feldbauer

Harald Güller, der Vorstandsvorsitzende des BRK im Landkreis Augsburg spricht seinen Dank an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Bereitschaft Dinkelscherben/Zusmarshausen aus und nimmt die einzelnen Ehrungen vor.

Im Laufe der Jahre wuchs die Bereitschaft immer weiter und etablierte sich bis heute zu einem wichtigen Bestandteil des westlichen Landkreises. Dies wäre allerdings ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht möglich, betonte auch der stellv. Landrat Hubert Kraus. Der ehemalige Bereitschaftsleiter Wilfried Günther betonte zudem, wie sehr er sich freut, so viele junge Leute in der Bereitschaft und dem Jugendrotkreuz zu sehen, die sich ehrenamtlich für das Rote Kreuz engagieren. Allein im letzten Jahr, auch begründet durch das Betreiben der COVID-Teststation im Umkreis, kam die beträchtliche Anzahl von über 27.500 Helferstunden zusammen.

Am gleichen Tag wurde auch ein neuer Einsatzwagen für den Katastrophenschutz eingeweiht, welcher der neu gegründeten Schnelleinsatzgruppe „Mobiles Testen“ (SEG MT) zugeordnet ist.

In der jüngsten Vergangenheit kam die SEG MT zum Einsatz, als es darum ging, die ankommenden Kriegsvertriebene aus der Ukraine auf das Corona-Virus zu testen, um mögliche Infektionsherde auszuschließen. Ebenso soll die SEG als Unterstützung des Gesundheitsamtes bei infektiösen Ausbrüchen jeder Art, wie z.B. Norovirus, dienen.