Trotz eines am Ende erneut torreichen Heimsieges gegen den EV Moosburg am letzten Hauptrundenspieltag hat es für die Sensation nicht gereicht. Zwar erledigten die Buchloer Piraten mit dem 11:2 (1:1, 3:1, 7:0) Erfolg über das Schlusslicht am Sonntagabend ihre Hausaufgaben, doch da zeitgleich die Passauer zu Hause Geretsried ebenfalls mit 8:3 schlugen, müssen sich die Buchloer in der Abschlusstabelle mit Rang neun zufriedengeben und somit den schweren Gang in die Abstiegsrunde antreten.esv-buchloe Buchloe Pirates müssen trotz Heimsieg in die Abstiegsrunde mehr Eishockey Sport Unterallgäu ESV Buchloe Pirates EV Moosburg | Presse Augsburg

Schon vor der Partie war klar, dass nur ein erneutes Schützenfest und ein Ausrutscher der Passauer von Nöten wäre, um den Rückstand von drei Punkten und 13 Toren auf die Passauer wett zu machen. Da dieses Wunder letztlich nicht eintrat, geht es für die Buchloer nun bereits am kommenden Freitag in der Verzahnung mit der Landesliga weiter, wenn man in einer Gruppe mit Haßfurt, Schweinfurt, Amberg, Bad Kissingen, Königsbrunn und den Bayernligisten Pfaffenhofen und Moosburg weiter um den Klassenerhalt kämpft.

Dass dies ein mehr als schwieriges Unterfangen werden wird, zeigten schon die ersten beiden Drittel gegen den Tabellenletzten Moosburg. Denn die Buchloer fanden nach der Spielpause am Freitag nur schwer ins Spiel und gerieten sogar früh in Rückstand. Tobias Hanöffner hatte den EVM nämlich im ersten Überzahlspiel nach 88 Sekunden mit 0:1 in Front gebracht. Das Team des unter der Woche neu gekommenen Trainers Bernhard Engelbrecht machte es den Buchloern auch in der Folge nicht einfach. Die Moosburger standen kompakt und attackierten die Hausherren oft recht früh, was dem ESV das Leben zunächst sichtlich schwer machte. Und so dauerte es bis zu 18. Minute, ehe Marc Weigant ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis den Ausgleich erzielten konnte.