Buchversender leiden unter Portoerhöhung

Die Portoerhöhung der Deutschen Post für Büchersendungen sorgt für Ärger im Buchhandel. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgae. Die „unverhältnismäßige Erhöhung“ um rund 60 Prozent schade dem Unternehmen „in hohem Maße“, sagte Heiner Kroke, Chef des Online-Gebrauchtbuchanbieter Momox, der bis zu 800.000 Büchersendungen pro Monat verschickt, dem „Spiegel“.

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Der Mitbewerber Zoxs teilte mit, das Unternehmen werde künftig häufiger darauf verzichten müssen, sehr günstige Bücher anzukaufen. Dies sei angesichts des hohen Portos auf lange Sicht ökonomisch nicht sinnvoll. Die neuen Preise gelten ab 1. Januar 2020. Kostete die günstigste Büchersendung bisher 1,20 Euro, liegt der Einstiegspreis dann bei 1,90 Euro. Auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels kritisierte die Preispolitik der Post bereits. Sie benachteilige vor allem kleine Buchhandlungen und Verlage.