Die Fraktion Bürgerliche Mitte fordert die Öffnung des Augsburger Zoos und des Botanischen Gartens als Parkanlage. Sollten die Regierung von Schwaben und das Bayerische Gesundheitsministerium der Einstufung als Parkanlage zustimmen, wäre eine Öffnung beider Einrichtungen auch bei Corona-Inzidenzwerten von über 100 möglich.

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Vorbild für den Antrag der aus Freien Wählern, FDP und Pro Augsburg gebildeten Fraktion ist die Landesgartenschau Ingolstadt. Dort hatten die Behörden die Einstufung genehmigt, was Besitzern von Eintrittskarten ausgedehnte Spaziergänge, Picknicks und das Nutzen der Gastronomie auf dem Gelände ermöglicht. Allerdings müssen Ausstellungshallen bei einer Inzidenz von über 100 weiter geschlossen bleiben.

„Natürlich müssten bei den derzeitigen Inzidenzwerten die Tierhäuser geschlossen bleiben,“ so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bürgerlichen Mitte, Beate Schabert-Zeidler (PA). „Aber für die Augsburgerinnen und Augsburger wäre die Öffnung der Außenanlagen ein großer Gewinn an Lebensqualität. Was Ingolstadt erlaubt ist, darf im Sinne der Gleichbehandlung in Augsburg nicht verboten sein.“