Über kräftigen Rückenwind aus der bayerischen Landespolitik darf sich Michael Weh freuen, der sich bei den Wahlen am 25. September um den Chefsessel im Rathaus von Gessertshausen bewirbt.

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v.l.n.r.: Maximilian Deisenhofer, Fabian Mehring, Michael Weh, Harald Güller | Foto: Gottfried Obermair

So fand sich am Rande der letzten Plenarsitzung im Münchener Landtag ein seltenes parteiübergreifendes Bündnis zusammen, um sich mit dem 36-jährigen Studienrat und dreifachen Familienvater auszutauschen. Mit Dr. Fabian Mehring (Freie Wähler), Maximilian Deisenhofer (Grüne) und Harald Güller (SPD) stellten sich regionale Abgeordnete aus zwei Oppositions- und einer Regierungsfraktion hinter den Major der Reserve, der mit seiner Familie in Gessertshausen lebt, in Neusäß Informatik sowie Wirtschaft und Recht unterrichtet und dort Koordinator für berufliche Orientierung an seiner Schule ist.

„Michael Weh wird frischen Wind in das Rathaus von Gessertshausen bringen und ist der Richtige, um die Zukunft der Gemeinde federführend zu gestalten“, ist sich Landespolitiker Harald Güller sicher. Daran, dass er als Bürgermeister auf einen direkten Draht in den Landtag und zu den Mitgliedern der Staatsregierung zurückgreifen könne, lässt FW-Parlamentarier Fabian Mehring indes keinen Zweifel: „Michael hat die volle Unterstützung der Freien Wähler auf allen Ebenen. Wir setzen auf ihn, um Gessertshausen voranzubringen“, so der Parlamentarische Geschäftsführer der Landtags-FW. Auch im Wahlkampf könne Weh auf die Landtagsabgeordneten von Grünen, SPD und FW zählen, ergänzt Max Deisenhofer: „Wir werden gemeinsame Termine vor Ort machen und für unseren Kandidaten werben“, kündigt Deisenhofer an.

Weh selbst freute sich über die geballte Unterstützung aus dem Landtag und will diesen Schwung mit in die heiße Phase des Wahlkampfs nehmen. „Um etwas für Gessertshausen bewegen zu können, ist ein gutes Netzwerk auf allen politischen Ebenen wichtig. Parteiübergreifende Unterstützung aus München zu erhalten ist deshalb ein echter Mehrwert, um meine Ideen für unsere Heimat in die Realität umsetzen zu können“, freut sich Weh.  

Seit 2016 ist Jürgen Mögele (CSU) Erster Bürgermeister in der schwäbischen Gemeinde, auch er wird sich wieder zur Wahl stellen. Der 46-Jährige stellt sich somit für eine zweite Amtszeit zur Verfügung.