Das Bundesbauministerium ist gerade erst neu gegründet worden, da muss es schon wieder ausziehen. Sein aktueller Sitz in der Berliner Krausenstraße ist so baufällig und entsprechend sanierungsbedürftig, dass die Mitarbeiter um SPD-Ministerin Klara Geywitz spätestens zum Ende des Jahres in ein Ausweichquartier ziehen sollen.

Das „Erkundungsverfahren“ sei allerdings „noch nicht abgeschlossen“, sagte das Ministerium dem „Focus“. Ab 2023 soll das bisherige Gebäude stufenweise saniert werden. Unter anderem sei eine „brandschutztechnische Ertüchtigung“ notwendig, hieß es. Offenbar muss auch eine Asbestbelastung beseitigt werden. „Größere Gebäudeabschnitte“ seien während der Sanierungsarbeiten „temporär nicht benutzbar“. Aktuell könnten indes „zu einer anzumietenden Liegenschaft und den damit verbundenen Konditionen bzw. Kosten keine Angaben gemacht werden“, so das Ministerium, das von der Ampel-Koalition neu installiert wurde. Seit 1998 wurden Projekte rund um Themen wie Wohnungsbau von anderen Ministerien mitbetreut.

Foto: Klara Geywitz, über dts Nachrichtenagentur

Bundesbauministerium Muss Umziehen