Bundeskabinett beschließt Maßnahmen für mehr Natur- und Tierschutz

Die Bundesregierung hat ein Gesetzespaket für mehr Natur- und Tierschutz auf den Weg gebracht. Unter anderem beschloss das Kabinett am Mittwoch ein umfangreiches Insektenschutzprogramm, welches Bundesumweltministerin Svenja Schulze vorgelegt hatte. Es handelt sich nach Angaben ihres Ministeriums um das „bisher umfangreichste Maßnahmenpaket der Bundesregierung zum Schutz von Insekten und ihrer Artenvielfalt“.

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Es sieht unter anderem strengere Regeln zum Einsatz von Pestiziden vor. Der Glyphosateinsatz soll zum europarechtlich frühestmöglichen Zeitpunkt im Jahr 2023 verboten werden. Zudem will der Bund künftig jährlich 100 Millionen Euro mehr für den Insektenschutz und die Insektenforschung zur Verfügung stellen.

„Eine Welt ohne Insekten ist nicht lebenswert, wir Menschen sind auf die Leistungen der Insekten dringend angewiesen“, ließ sich Schulze zitieren. Das Insektensterben sei dramatisch und es habe viele Ursachen. Mit den richtigen Maßnahmen könne man aber eine „Trendumkehr“ schaffen. „Wir können das Insektensterben stoppen“, zeigte sich Schulze überzeugt.

Zu den weiteren vom Kabinett beschlossenen Maßnahmen zählt unter anderem ein staatliches Tierwohl-Kennzeichen für abgepacktes Fleisch.