Bundespolizei vollstreckt elf Haftbefehle bei Grenzkontrollen
Vom 7. bis 11. März führte die Bundespolizei bei Grenzkontrollen im Bereich Lindau, Füssen und Pfronten mehrere Festnahmen durch. Insgesamt wurden elf Haftbefehle vollzogen, wobei einige der Gesuchten ihre Geldstrafen begleichen konnten, während andere in die Justizvollzugsanstalt Kempten gebracht wurden.
Kontrollen in Lindau: Neun Haftbefehle vollstreckt
Am 11. März überprüfte die Bundespolizei in Lindau die Passagiere eines Fernbusses auf der Strecke München-Lyon. Ein serbischer Staatsbürger wurde gesucht, da er eine Geldstrafe von 108 Euro nicht gezahlt hatte. Nachdem er den Betrag beglich, konnte er weiterreisen.
Ein anderer Fall betraf einen moldauischen Staatsbürger, der am 9. März in einem Fernbus von Lyon nach München kontrolliert wurde. Er war wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe verurteilt worden, die er nicht zahlen konnte, und trat daher eine 60-tägige Haftstrafe an.
Am 8. März fanden die Beamten auf einem Parkplatz in Lindau einen Deutschen, der wegen Steuerhinterziehung gesucht wurde. Er konnte die geforderte Geldstrafe von über 1.300 Euro begleichen und eine Haftstrafe abwenden.
Bereits am 7. März wurde am Lindauer Bahnhof ein griechischer Staatsbürger festgenommen, der wegen verschiedener Ordnungswidrigkeiten gesucht wurde. Nach Zahlung von rund 400 Euro durfte er die Polizeistelle verlassen.
Zwei Festnahmen bei Kontrollen in Füssen und Pfronten
In der Nacht zum 11. März überprüfte die Bundespolizei einen rumänischen Staatsbürger am Grenzübergang Füssen. Da er eine Geldstrafe von über 1.200 Euro nicht zahlen konnte, wurde er ins Gefängnis gebracht.
Am 7. März stoppte die Polizei in Pfronten einen albanischen Staatsbürger, der seine Aufenthaltsfrist im Schengen-Raum überschritten hatte. Zudem lag ein Haftbefehl wegen Einbruchsdiebstahls vor, weshalb er seine Reststrafe von knapp sechs Monaten antreten muss.


