Am vergangenen Dienstag sorgten mehrere Vorfälle in München und Dachau für Einsätze der Bundespolizei. Am Münchner Hauptbahnhof wurde eine gesuchte Person verhaftet, während im Regionalzug RE 16 eine körperliche Auseinandersetzung stattfand. Zudem wurde ein Zugbegleiter am Hauptbahnhof von einem Unbekannten angegriffen.
Fahndungserfolg am Hauptbahnhof München
Gegen 1 Uhr kontrollierte die Bundespolizei einen polnischen Staatsbürger am Münchner Hauptbahnhof. Bei der Überprüfung des 31-Jährigen stellte sich heraus, dass er per Haftbefehl wegen Hehlerei gesucht wurde. Da er die geforderte Geldsumme von 2.340 Euro nicht zahlen konnte, muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim absitzen.
Auseinandersetzung im Regionalzug
Zur gleichen Zeit kam es im Regionalzug RE 16 zwischen München und Ingolstadt zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei deutschen Männern. Der Streit eskalierte und führte zu einer körperlichen Auseinandersetzung, weshalb der Zug im Bahnhof Dachau gestoppt werden musste. Der 35-jährige Beteiligte erlitt Schürfwunden, lehnte jedoch eine ärztliche Versorgung ab. Nach der Aufnahme des Sachverhalts konnte der Zug seine Fahrt 30 Minuten später fortsetzen. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung gegen beide Männer.
Angriff auf Zugbegleiter
Gegen 15 Uhr wurde ein Zugbegleiter der RB6 am Hauptbahnhof München von einem Unbekannten attackiert, nachdem dieser eine Fahrscheinkontrolle durchgeführt hatte. Der Angreifer schlug unvermittelt auf den 42-jährigen Bahnmitarbeiter ein und beschädigte dessen dienstliches Smartphone. Der Täter konnte trotz eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen nicht gefasst werden, nachdem er über die Gleise geflüchtet war. Glücklicherweise blieb der Zugbegleiter unverletzt und benötigte keine medizinische Hilfe.


