München (ots) – Die Bundespolizeidirektion München, verantwortlich für grenzpolizeiliche Aufgaben in Bayern, vermeldet bedeutende Entwicklungen hinsichtlich unerlaubter Einreisen an den Landes- und Luftgrenzen.
Signifikante Anzahl unerlaubter Einreisen festgestellt
Die Bundespolizei verzeichnete im Jahr 2024 in Bayern 9.817 Zurückweisungen oder Zurückschiebungen im Zusammenhang mit illegalen Grenzübertritten über Land und Luft.
Ergebnisse wiedereingeführter Binnengrenzkontrollen
Seit der Anordnung der Bundesministerin des Innern und für Heimat zur Wiedereinführung von Binnengrenzkontrollen am 16. September 2024, registrierte die Bundespolizei in Bayern folgende Zahlen zwischen dem 16. September 2024 und dem 30. November 2025:
- 15.478 unerlaubte Einreisen (davon AUT: 12.156 / CZE: 3.322)
- 9.740 Personen wurden zurückgewiesen oder -geschoben (AUT: 8.865 / CZE: 875)
- 549 Personen mit Wiedereinreisesperre wurden an der Grenze gestoppt (AUT: 489 / CZE: 60)
- 835 Schleuser wurden vorläufig festgenommen (AUT: 779 / CZE: 56)
- 3.142 offene Haftbefehle wurden vollstreckt (AUT: 2.520 / CZE: 622)
- 220 Personen aus extremistischen Spektren festgestellt (AUT: 174 / CZE: 46)
Ergebnisse der Kontrollen seit Mai 2025
Im Zeitraum zwischen dem 8. Mai und dem 30. November 2025 wurden zusätzliche Feststellungen an den Landgrenzen gemacht:
- 7.105 unerlaubte Einreisen (AUT: 5.441 / CZE: 1.664)
- 4.811 Zurückweisungen/Zusätzungen (AUT: 4.333 / CZE: 478)
- 328 Personen gemäß § 18 (2) Asylgesetz abgewiesen (AUT: 315 / CZE: 13)
- 34 vulnerable Gruppen identifiziert (AUT: 33 / CZE: 1)
- 240 Wiedereinreisesperren durchgesetzt (AUT: 206 / CZE: 34)
- 423 Schleuser festgenommen (AUT: 400 / CZE: 23)
- 1.622 Haftbefehle vollzogen (AUT: 1.294 / CZE: 328)
- 128 extremistische Personen erkannt (AUT: 101 / CZE: 27)
Die Kontrollen erstrecken sich seit dem 16. September 2024 auch auf die Landgrenzen zu Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Dänemark, während sie an den Grenzen zu Polen, Tschechien, Österreich und Schweiz schon zuvor aktiviert wurden. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz der inneren Sicherheit und der Reduzierung irregulärer Sekundärmigration.
Die gemeldeten Zahlen stammen aus der Polizeilichen Eingangsstatistik bis Oktober 2025 und unterliegen möglichen Anpassungen durch Nacherfassungen oder Qualitätssicherungsmaßnahmen. Daten für November 2025 basieren auf dem Sondermeldedienst.



