Vorfall im Hauptbahnhof München: Angriff und Widerstand
Am frühen Dienstagmorgen ereignete sich im Hauptbahnhof München ein Vorfall, bei dem ein 22-jähriger Deutscher nach einer Auseinandersetzung ausflippte. Gegen 01:40 Uhr wehrte sich der Mann aus Bogenhausen heftig gegen die Beförderung im Dienstfahrzeug. Dabei griff er die Beamten mit Schlägen, Tritten und einem Biss in den Oberarm an, welcher eine ärztliche Behandlung erforderlich machte. Auch während der von der Staatsanwaltschaft München I angeordneten Maßnahmen, wie Blutentnahme und erkennungsdienstliche Behandlung, kam es zu weiteren Angriffen und Beleidigungen gegen die Bundespolizisten.
Exhibitionismus am Ausgang Bayerstraße
Ein weiterer Einsatz betraf einen 55-jährigen Deutschen, der am Hauptbahnhof München auffiel. Gegen 07:40 Uhr zeigte der Mann aus Perlach exhibitionistische Handlungen vor einem 24-Jährigen. Der alkoholisierte Mann, der wiederholt durch Hausfriedensbrüche auffiel, wird von der Bundespolizei wegen des Verdachts auf exhibitionistische Handlungen untersucht.
Flaschenwürfe auf fahrenden Zug in Giesing
Im Stadtteil Giesing warfen mehrere Jugendliche gegen 16:20 Uhr Flaschen auf einen Railjet-Zug, der auf der Strecke München – Rosenheim unterwegs war. Der Lokführer erkannte mindestens zwei Jugendliche auf der Fußgängerbrücke Schmederersteg. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen, auch mit Unterstützung eines Helikopters, konnten die Täter nicht gefasst werden. Die Schadensaufnahme erfolgte am Ostbahnhof, wo festgestellt wurde, dass keine Gefahr für die Weiterfahrt bestand. Die Bundespolizei hat Untersuchungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und warnt vor derartigen Eingriffen in den Bahnverkehr.

