Erster Festnahmeversuch auf der A93 bei Kiefersfelden
Am Mittwoch, den 21. Mai, wurden zwei syrische Frauen von der Bundespolizei zweimal in Rosenheim festgenommen und angezeigt. Der erste Festnahmeversuch fand auf der A93 bei Kiefersfelden statt, als die Frauen versuchten, mit einem Reisebus illegal nach Deutschland einzureisen. Dabei übergaben sie den Beamten gefälschte griechische Identitätskarten. Den Frauen zufolge hatten sie diese Dokumente in Athen von einem unbekannten Schleuser erworben. Ihr Ziel war München, wo sie eine Arbeit aufnehmen wollten. Aufgrund dieser Vorkommnisse wurden sie wegen Urkundenfälschung und versuchter illegaler Einreise angezeigt und nach Österreich zurückgewiesen.
Zweiter Festnahmeversuch im Regionalzug
Am selben Tag versuchten die beiden Syrerinnen erneut, nach Deutschland einzureisen, diesmal mit einem Regionalzug aus Kufstein in Richtung München. Ohne gültige Papiere wurden sie in Rosenheim von der Bundespolizei gestellt. Dort endete ihre zweite Einreise mit einer erneuten Anzeige. Nach Abschluss der Polizeimaßnahmen wurden sie erneut nach Österreich ausgewiesen. Den vorliegenden Informationen zufolge gaben die Frauen ihr Reisevorhaben daraufhin auf, um einer dritten Strafanzeige zu entgehen.
Einsatzbereiche der Bundespolizei Rosenheim
Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim ist für die Sicherheit in einem weitläufigen Gebiet, das bis an das deutsch-österreichische Grenzgebiet reicht, verantwortlich. Die rund 450 Inspektionsmitglieder sind besonders aktiv im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität und ungeregelte Migration. Die Sicherheitsmaßnahmen erstrecken sich auch auf ein großes Netz von Bahnstrecken und Bahnhöfen in der Region.


