Verhaftung am Grenzübergang Walserberg
Am Freitag, dem 16. Mai, nahm die Bundespolizei einen 41-jährigen bulgarischen Staatsbürger am Grenzübergang Walserberg fest. Bei einer routinemäßigen Kontrolle der Fahrgäste eines Reisebusses mit bulgarischer Zulassung auf der Autobahn 8 stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag.
Gerichtsurteil und Auslieferung
Der Bulgare war vom Landgericht Berlin im Jahr 2020 wegen sexueller Nötigung in Verbindung mit Raub und vorsätzlicher Körperverletzung sowie sexueller Belästigung zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten verurteilt worden. Nach teilweiser Verbüßung dieser Strafe wurde er in sein Heimatland Bulgarien ausgeliefert. Zudem wurde dem Mann vom Landesamt für Einwanderung der Hauptstadt das Recht auf Einreise und Aufenthalt in Deutschland bis 2030 entzogen.
Weiteres Vorgehen und Rechtsfolgen
Wegen seines erneuten Einreiseversuchs muss der vorbestrafte Mann nun die verbleibende Restfreiheitsstrafe von 426 Tagen in einer psychiatrischen Einrichtung verbüßen. Außerdem machte er sich durch den Versuch der unerlaubten Einreise trotz eines bestehenden Wiedereinreiseverbots strafbar.


