CDU-Innenpolitiker bringt kontrollierte Cannabis-Freigabe ins Spiel

Der CDU-Innenpolitiker Marian Wendt kann sich eine kontrollierte Freigabe von Cannabis vorstellen. „Man muss die gesellschaftlichen Realitäten anerkennen“, sagte Wendt den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Samstagsausgaben). Cannabis könne „für den Eigenbedarf freigegeben werden, natürlich bei kontrolliertem Anbau und kontrollierter Abgabe. Die frei werdenden Ressourcen in Polizei und Justiz sollten genutzt werden, um massiv gegen den illegalen Handel vorzugehen“, so der CDU-Politiker weiter.

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Auch die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), war zuletzt von der strikten Haltung der Unionsparteien gegen Cannabis abgerückt: „Es gibt beim Thema Cannabis kein Schwarz oder Weiß, kein Entweder-oder“, sagte Ludwig den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“. Sowohl diejenigen, „die weiter für ein hartes Durchgreifen“ einträten, als auch die „Verfechter einer totalen Freigabe sollten erkennen“, dass es nicht darum gehe, Recht zu behalten, „sondern um eine Antwort auf die Frage: Was hilft am Ende der Gesundheit?“, so die CSU-Politikerin weiter.